Beiern
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Beiern
Schon seit Menschengedenken ist es in Lüttringhausen Sitte, zum Weihnachtsfest vom Turm der evangelischen Stadtkirche zu „beiern“ - Läuten der Glocken mit nur drei verschiedenen Tönen. Am Heiligen Abend, in der Christnacht und am Weihnachtsmorgen sind die monotonen Tonfolgen zu hören. Während beim regulären Läuten die Glocke gegen den Klöppel geschlagen wird, ist es beim Beiern umgekehrt. Damit es dazu kommen kann, werden zunächst die Glocken im Winkel von 45 Grad festgestellt. Danach können die Klöppel bewegt werden. Geschlagen wird im Viervierteltakt. Es erklingt dann ein „Dang – Ding – Dong - Ding“.Beiern ist ausführlich beschrieben in dem heimatkundlichen Bildband von Hans Kadereit, der unter dem Titel "Wo noch gebeiert, gehaspelt und gedengelt wird" im RGA-Buchverlag erschienen ist.
[bearbeiten] Literatur
- Hans Kadereit: Wo noch gebeiert, gehaspelt und gedengelt wird - Lüttringhausener Geschichten, RGA-Buchverlag April 2009, ISBN 3940491071
