Bergische Symphoniker
Aus BergischesWiki
Schon vor der Fusion unter dem Namen Bergische Symphoniker im Jahre 1995 waren die Orchester der Städte Remscheid und Solingen über viele Jahrzehnte ein fest etablierter Bestandteil des nordrhein-westfälischen Konzert- und Musiklebens. Das hohe qualitative Potential galt es mit der Neugründung zu bewahren und weiterzuentwickeln.
Und seither verbindet der renommierte Klangkörper in idealer Weise die wichtigsten zeitgemäßen Anforderungen an ein erfolgreiches und zukunftsorientiertes künstlerisches Profil: Hohe Qualität, Flexibilität und Vielseitigkeit. Mit über 180 Veranstaltungen pro Spielzeit deckt das Orchester unter seinem Generalmusikdirektor Peter Kuhn nicht nur alle Bereiche der "klassischen" Musik ab, sondern spielt und swingt sich mit seinen hochkarätigen Philharmonic Rock- und Jazzevents - etwa in Kooperation mit Künstlern wie Albert Mangelsdorff, Peter Herbolzheimer oder Markus Stockhausen - sowie seinen innovativen Kinder- und Jugendprojekten auch ins Bewußtsein eines jüngeren und breiteren Publikums.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Generalmusikdirektor Peter Kuhn
1964 in Karlsruhe geboren, war er 1983 und 1985 Preisträger beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert", studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei H.-H. Jöris und L. Köhler Dirigieren und war dort von 1987 - 1994 Leiter des Orchesters der Musikschule Hannover und 1988 - 1994 Leiter des Chores der Medizinischen Hochschule Hannover.
1990 war Peter Kuhn Finalist beim 3. Berliner Dirigierkursus der Fricsay-Gesellschaft und erhielt den Förderpreis des Niedersächsischen Kultusministeriums.
Im selben Jahr ging er als Repetitor und Kapellmeister an das Theater Dortmund und wurde von dort mit seiner Doppel-Produktion Miss Donithorns Maggot und Eight Scences For A Mad King von P. Maxwell-Davies (Inszenierung: S. Schweitzer) zum Internationalen Wettbewerb für modernes Theater nach Taschkent eingeladen, wo er mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde.
Von 1993 bis 2005 war er Leiter des Jungen Philharmonischen Orchesters Niedersachsen (JPON). 1995 ging Peter Kuhn für drei Jahre als 1. Kapellmeister an das Theater Luzern, bevor er 1998 als Generalmusikdirektor nach Bielefeld gewählt wurde. Seine Arbeit mit den Bielefelder Philharmonikern wurde durch den Preis des Deutschen Verlegerverbandes für das beste Konzertprogramm der Saison 1999/2000 ausgezeichnet.
Neben seinen Aufgaben am Theater Bielefeld wurde er als Dirigent nach Seongnam / Korea eingeladen, er gab Konzerte mit der Städtischen Philharmonie Gießen, dem Loh-Orchester Sondershausen, der Philharmonie Südwestfalen, dem Orchester des Staatstheaters Darmstadt, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Anhaltischen Philharmonie Dessau, der Radio-Philharmonie des NDR Hannover, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle, den Nürnberger Symphonikern und dem Philharmonischen Orchester Dortmund. Als Tutor wirkte er an der Orchesterakademie NRW.
In der Saison 2008/09 dirigierte Peter Kuhn am Theater Bielefeld Neuproduktionen der Werke Capriccio und Titus sowie Sinfoniekonzerte, außerdem erneut die Philharmonie Südwestfalen und die Anhaltische Philharmonie Dessau sowie Konzerte mit verschiedenen Orchestern in Polen. Darüber hinaus folgen seine Debüts bei den Bergischen Symphonikern und in der Tonhalle Düsseldorf mit den Düsseldorfer Symphonikern. Im Sommer übernahm er die Musikalische Leitung der Lustigen Weiber von Windsor bei der Jungen Oper Weikersheim.
In der Saison 2009/10 übernahm Peter Kuhn die Position des Generalmusikdirektors der Bergischen Symphoniker.
[bearbeiten] Hochkarätige Solisten
International anerkannte Solisten wie Christian Tetzlaff, Frank Peter Zimmermann, Sabine Meyer, Rudolf Buchbinder, Lars Vogt, Jan Vogler oder das Artemis Quartett und ein hochintereßantes Konzertprogramm künden ebenfalls vom besonderen Anspruch der gemeinsamen künstlerischen Arbeit. Dieses Engagement erfuhr in der Saison 2001/02 durch den Preis des Deutschen Musikverlegerverbandes für das beste Konzertprogramm landesweit vielbeachtete Anerkennung. Das hohe Ansehen des Orchesters auf nationaler und internationaler Ebene belegen Auslandstourneen ebenso wie die stete Präsenz in führenden wie der Kölner und Essener Philharmonie, dem Konzerthaus Dortmund oder dem Aalto Musiktheater Essen.
Regelmäßige Hörfunkübertragungen, Mitwirkungen bei TV-Produktionen des WDR sowie vielbeachtete CD-Produktionen wie die beim renommierten Label "scene" der DG Musikproduktion erschienene Weltersteinspielung von Orchesterwerken des Tschechen Vítezslav Novák oder die demnächst erscheinende Weltersteinspielung von Siegfried Wagners "Der Heidenkönig" runden das vielseitige künstlerische Profil des ambitionierten Klangkörpers ab.
[bearbeiten] Nachwuchs- und Begabtenförderung
Die Bergischen Symphoniker sind seit Jahren auch um den musikalischen Nachwuchs bemüht. So hält das Orchester von Schulmusiken und -konzerten bis zur Symphonikerwerkstatt eine reiche Palette konzertpädagogischer Maßnahmen bereit. Auch im Rahmen des vom Deutschen Musikrat initiierten "Dirigentenforums" für den angehenden Kapellmeisternachwuchs sind die Bergischen Symphoniker ein gefragter Partner.
