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[bearbeiten] Amtsverwalter Carl Phillip von Schatte

von Nicolaus J. Breidenbach

vertrat als Anwalt die Abtei Altenberg vor dem Gericht des Amtes Bornefeld-Hückeswagen in Wermelskirchen. Er wohnte in Wermelskirchen, heute Kölner Straße 30, gegenüber der Einmündung der Schillerstraße.

Zur Genealogie der Familie von Schatte. Der Name wird von dem französischen le chat, die "Katze"abgeleitet, daher die nach rechts springende Katze im Wappen auf dem noch im Familienbesitz befindlichen Siegel:

I. Johann Michael Schatte (ca. 1650-1720), verheiratet mit Catharina von Schor-lemer. 1683 genannt als serenissimi principis praefectus vigilionem (Hauptmann der Kurfürstlichen Leibwache), 1709 Obrist der Schorlemer Dragoner, 1711 Hofkriegsrat (nach Familientradition) 29

II. Phillip Wilhelm Schatte (1688-?) (nach Familientradition) 30

III. Michael Arnold Schatte heiratet Anna Margaretha Michels, in Bensberg, geboren ca. 1710, gestorben 1790, Gerichtsschreiber zu Porz und Bensberg 1746-1785 (so auch: A. Jux, Botenamt, Berg.Gladbach 1964, S. 133).

IV. Carl Phillip von Schatte, kath., geboren 10.4.1746, getauft 19.11.1746 in Bensberg, verstorben am 7.6.1833 in Wermelskirchen. Er heiratet am 22.2. 1790 Anna Lucia Helene Jäger, reform., getauft 8.3.1771 und verstorben am

Die überlebenden der zwölf Kinder der Eheleute von Schatte waren: Caroline, geb. 1787(?), sie heiratete den Lehrer Joseph Pfeiffer, Wermels- kirchen, später in tätig in Gerresheim; Theresa, geb. 1795, sie heiratete Max Jungbluth, 1804-1868, Notar in Bacherach; Josepha, geb. 1801, sie heiratete Notar Dr. Friedr. Hanf in Bensberg (n. Familientradition Esser und Ed. Strutz) 10

1780,20.3., Franz Adolf Frhr v. Nagel, kurpfälzischer Oberamtmann zu Hückeswagen und Bornefeld, Herr zu Listringhausen, Badinghagen usw., überträgt die Verwaltung der beiden genannten Ämter an Carl Phillip v. Schatte. Er überläßt ihm alle regelmäßigen Amtseinkünfte außer den Amtstaxgeldern und alle sonstige Juristiktionsnutzungen. Dafür hat v. Schatte ihm nach der Landesherrlichen Ratifikation in den nächsten 5 Jahren je 400 Rtl. und in den dann folgenden Jahren je 500 TLr jährlich zu entrichten. Für diese Zahlungen verbürgt sich der Vater des Verwalters Michael v. Schatte, Gerichtsschreiber des Amtes Porz. Die beiden Ausfertigungen werden unterschrieben vom Amtmann, vom Verwalter und dessen Vater. Erst und letztgenannte drücken ihre Petschaft auf, die des v. Nagel ist die Spange im Schild, der v. Schatte zeigt eine springen Katze (HAKöln 1037, S. 415, NR. 1316)

1780,1.6., Indem der Amtmann Freiherr von Nagel des Gerichtschreibers von Schatte ältesten Sohn zum Amtsverwalter vorschlägt, so wäre dieser von Schatte vorläufig ad examina zuzulassen. v. Buinick10, Bd. 82

1780,10.7., In betreff des, die Amtsverwalterstelle auf die Ämter Bornefeld und Hückeswagen nachsuchenden Carl Phillip von Schatte. An Geheimrat für Amt Bornefeld. Der v. Schatte hat die Examinierung seiner Person erbeten, daß er die für einen Amtsverwalter erforderliche Gerechtigkeit besitze. Weswegen dann der Düsseldorfer Bericht zu seinen Gunsten könnte gerechnet werden. Hofrat v. Reiners10, Bd. 82 1780,15.7., Examen des von Schatte vor den Kurfürstlich Jülisch-Bergischen Hofräten v. Reiners und Kaueren. Er sagt, er wäre 33 Jahre alt, katholisch und habe in Köln und Düsseldorf je drei Jahre Jura und Verwaltung studiert. Dann wird er in lateinischer und deutscher Sprache in 21 Juristischen- und Verwaltungs-Fragen geprüft10, Bd. 82 (s. auch Engels) 1780,19.7., Der von Schatte hat sub Examine genugsame Proben abgeleist, daß er die für einen Amtsverwalter erforderliche Fähigkeit besitze, weswegen dann der desfalsige Bericht zu dessen Gunsten könnte erstattet werden. (Unterschrift) Hofrat v. Reiners10, Bd. 82 1780,19.7., Durchlauchtigster. Eure Churfürstl Durchl Ambtmann der Ämter Bornefeld und Hückeswagen Freiherr von Nagel hat in der kopeilichen Anlage des Gerichtsschreibers Amts Porz ältesten Sohn Carl Philipp von Schatte zum Amtsverweser in Vorschlag gebracht. Da wir nur, uns vorläufig dessen Fähigkeit verläßiget zu werden denselben ausweis anliegender Protocolli geprüfet, derselbe auch darin solche Proben abgelegt, daß er zu Versehung gnädigster Amtsverwesers-Stelle hinlänglich Geschicklichkeit besitze. So untergeben Eurer Kurfürstlichen Durchlaucht gnädigster Entschließung , ob höchstdieselbe diesem Gesuch zu willfahren, und das erforderliche Patent für bemelten v. Schatte ausfertigen zu lassen gnädigst geruhen wollen. Von Seiten des Freiherr von Nagel hat in Kopeilichen Anlage des Gerichtsschreibers Amts Porz ältesten Sohn Carl Phil. von Schatte zum Amtsverweser in Vorschlag gebracht. Da wir nun, um vorläufig dessen Fähigkeit verläßiget zu werden denselben ausweis anliegender Protocolli geprüfet, selben auch darin solche Proben abgelegt, daß um zu Versehung gnädigster Amtsverwalters Stelle hinlänglich Geschicklichkeit besitze. So untergeben Euer Churfürstl Dchl gnädst Entschließung Höchst dieselbe diesem Gesuch zu willfahren und das erforderliche Patent für bemlt v. Schatte ausfertigen zu lassen gnädst geruhen wollen. (Das Patent bedeutete auch die Befähigung zum Richteramt, tatsächlich hat v. Schatte dem Bornefeld-Hückeswagener Gericht vorgesessen wenn es in Wermelskirchen tagte)10

1780,1.8., Carl Theodor von Gottes gnaden Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Ober- und Niederbeiern, des heiligen Römischen Reichs Erztruch-sess und Kurfürst, zu Jülich, Cleve und Berg Herzog, Landgraf zu Leuchtenberg, Fürst zu Moers, Marquis zu Bergen op Zoom. Unseren Gruß zuvor. Hohe und wohlgeboren, wohl auch edelgeboren, edelfest und hochgelehrte liebe Getreue. Wir sind bei denen von euch unterm 19ten dieses(Monats) berichtlich Kundschaft vorgetragenen Umständen gnädigst bewogen worden den in ... Vorschlag gebrachten und seiner Fähigkeit halber geprüft wordenen ältesten Sohn des Gerichtschreibers Amts Porz Carl Phillip von Schatte zum Amtsverwalter denen Ämter Bornefeld und Hückeswagen mittels ausgefertigten Patenten gnädigst auf und anzunehmen, lassen sohin auch solcher in gnädigstem Rückbescheid zur weiteren Verfügung hiermit unverhalten sein und verbleiben auch mit Gnaden wohlbeigetan. München den 1ten August 1780. Unterschrift (Carl Theodor)10, Bd. 82 1780,24.11., Der Steinhauser Halbwinner(Pächter) soll zur Zahlung angehalten und wegen des Holz hauens mit körperlichem Arrest bestraft werden. Unterschrift v. Schatte4 1781 v. Schatte unterschreibt ein Dekret in Sachen Halbwinner zu Luchtenberg und die Herrn Capitularen zu Altenberg gegen den Pfarrer zu Dabringhausen4 1781 v. Schatte unterschreibt ein Dekret zur körperlichen Arrestierung des Steinhauser Halbwinners Johan Volbach wegen holzhauens in den Altenberger Büschen4 1781 Im Prozeß Gotfr.Dan. v. Stein namens Joh. Assmann gegen Exekutoren des Sombardschen Testaments Gebrüder Kesten und Brass dekretiert v. Schatte den Gang der Verhandlungen an vielen Stellen oder sitzt dem Bornefeld-Hückeswagener Gericht vor (HStAD JB H B V 135) 1783 Conr.Loosen, Loosenau, leiht von Amtsverwalter v. Schatte 250 Taler, stellt als Sicherheit die Mühle im Wert von 2178 Talern4 1785,9.2., v. Schatte übergibt Richter Mühlheim eine Verordnung über die Scheffenwahl in Wermelskirchen. Danach sollen drei Personen vorgeschlagen werden, daraus einer vom Amtmann oder seinen Verwalter ausgewählt und vereidigt werden4

    Ihro Churfürstl Durchl zu pfaltz Bayeren Richter Mülheim präsentierte die Von Ihro Kurfürstl Durchl Amts Verwalter von Schatte unterm 28ten Jenner nun ein gehändigte gdgste Verordnung Vom 18ten Jan inhalts wessen wegen der im Kirspel WKirchen anförmlich vorgenommenen scheffenwahl unter 25 Rthl (Strafe) gdgst befohlen worden, daß Einwendens ohngehindert die Verordnung Vom 27ten Jan V.J.  befolget, und wie geschehen in 14 tagen gehorsamst berichtet werden solle gleichwie nun besagte gdgste Verordnung folgenden inhalts und in gefolge solcher gdst befohlen worden Von dem gantzen gericht drey taugliche personen in Vorschlag zu bringen, denselben zur auswahl eines neuen Honschafts scheffen zu übergeben, und den ausersehenen bey Vollem gericht Vereiden zu laßen. Ew Durchl Richter wollte also gewärtigen ob bey heutigem gericht die wahl des förmlichen Vorschlags Vorgenohmen, oder des Endes ein besonderer Termins anberaunt werden solle. Weilen nun der scheffe Hasenclever, und Bäumer an heutigem gericht nicht erschienen, und also das geschäfft nicht Völlig berichtiget werden können, als wird des Endes Novus Terminus auf mittwochen den 16ten dieses morgens glocken zehn uhr anberauhnet, was Endes Eingang gemelte scheffen zu erscheinen anbefohlen wird, übrigens aber soll scheffen Hasenclever und Bäumer ad Terminus poe-naliter Verabladet werden4, S 585

1785,23.2., Ist aus den drei vorgeschlagenen Subjektis vor Gericht Peter Printz durch Amtsverwalter von Schatte ausersehen und erwählt worden. Jedoch mit der Bedingung, daß Richter Mülheim wegen des durch den Amtsverwalter, getanen dictamierens höheren Orts Anfrage tun wolle. Welchem nach dem Printz das Protokoll vom 16.2. deutlich vorgelesen. Worauf dieser erklärte, daß er sich zwar als Scheffe wolle vereiden lassen, jedoch aber anderst nicht, als daß er allemahl, wenn er wollte und das Gericht abgehalten würde, demselben beisitzen könne und wolle. Richter Mülheim und anwesende Scheffen bezogen sich auf das Protokoll vom 16.2. Nämlich, daß es mit ihm Printz nicht anders als mit dem Scheffen Molineus, der derzeit zweiter Scheffe im Kirspel Wkirchen angeordnet worden, gehalten sein solle. Worauf denn der Peter Printz in Gegenwart Ihro Churfl Durchl Amtsverwalter von Schatte und vorerwähnten Gerichts-personen extense vereidet worden4, S. 587 1785,20.9., v. Schatte wählt aus Remscheid den Kaufherrn Johann Hadden-brock und aus Dabringhausen Kaufherrn Peter Johann Platte, aus Große Ledder, zu Scheffen die im o.g. Sinne vereidigt werden4 1785,3ten, xbris, v. Schatte publiciert durch Pastor Camphausen den Kurfürstl.Befehl, daß am 12.1. das Gericht und Amtsverhör für Bornefeld und Hückeswagen eröffnet wird (HStAD FA Schumacher I/6, S. 23) 1785,21.12., Joh.Georg Stahlschmidt (Hückeswagen?) stellt Caution als Barrieregeldempfänger an den v. Schatte4 1786,6.5., v. Schatte meldet dem Hofrat den Tod von Richter Mülheim10, Bd. 2 1786,21.8., v. Schatte präsentiert am Wermelskirchener Gericht Relation zur Sache Pet. Gottfr. Dan. v. Stein namens Joh. Assmann gegen Executoren des Sombartschen Testaments Gebrüder Kersten und Brass10, Bd. 16 1786,20.9., Ist zu Completierung des Amts Bornefelder gerichts Von Ihro Churfürstl Durchl Amts Verwaltern von Schatte aus dem Kirspells Remscheid schöffen Subjecten auserwählet, Patentisirt, und bey heutigem gericht zur Ver Eydung Vorgestellt worden der Kaufhr Johann Haddenbrock, welcher denn auch alsofort in hodierna Sessione in des Hrn Amts Verwaltern gegenwart behörend in Eyd und pflichten genommen worden. Desgleichen aus dem Kirspell Dabring-hausen der Kaufhr Peter Johann Platte14, S. 597 1787,17.3., v. Schatte läßt eine Verordnung bezüglich der Gerichtssachen die aus dem Amt Bornefeld stammen und nur in Wermelskirchen verhandelt werden sollen an die Pfarrer leiten mit der Aufforderung sie zu Verkünden und dieses zu Bescheinigen (HStAD Dep Schumacher I, 6, S. 24, 28) 1787,12.8., v.Schatte gibt das Urteil des Hofrat von Ritz weiter in Sachen Kaufhr Clarenbach gegen Joh. Henr. Mannesmann wegen Eisenlieferungen eine Schuld von 45 Talern (HStAD JB H B V 33) 1788,16.6., v. Schatte verfügt in Sachen Wilh.Röntgen,Grünenbäumchen, gegen Pet.Bornefeld, Remscheid, die Vormundschaft des Wilh.Eser betreffend, daß die ausstehenden Zinsen sofort zu zahlen seien (HStAD Dep Schumacher I, 11a) 1788,31.10., vor Richter Thour und v.Schatte am Gericht in Hückeswagen werden die Vorsteher und Schöffen der 15 Höfe zum Herrengedinge nach Hückeswagen zum Brüchtenverhör gefordert (HStAD JB H B V 90) 1789-93 im Prozeß Scheffen und Vorsteher auf der Eich bei Remscheid (gemeint ist Wermelskirchen) gegen Johann und Goswin Sonnborn betreffend Abtretung von Land zur Anlage von Brandteichen dekretiert Amtsverwalter v. Schatte den Gang der Verhandlungen und sitzt dem Bornefeld-Hückeswagener Gericht vor (HStAD JB H B V 49) 1789,10.6., Mathias Arntz am Born leistet Caution für die Barrieregelder an den Amtsverwalter v. Schatte4 1789,15.6., Schreiben des Amtmann von Nagel an den Kurfürst in Mannheim: Durchlauchtigster Churfürst Gnädigster Herr! Im Jahre 1780 hab ich die mir gnädigst anvertrauten bergischen Ämter Bornefeld und Hückeswagen dem Carl Phillip von Schatte gegen einen sichere jährliche Abgabe mit gnädigster Bewilligung zur Verwaltung übertragen und diesem ist des Ends ein höchhändiges Patent ausgefertigt und zugestellt worden. Die Anwerbung eines Amtsverwalters wird aber allen denen gnädigst gestattet, wenn der Amtmann aus gültigen Ursachen in eigener Person nicht amtieren kann. Ich glaube daher auch untertänigst, daß kein Anstand gnädigst genommen werde, desgleichen Verwaltungen wieder einzuziehen, wenn der Amtmann durch sich selbst die Stelle wieder versehen wolle. In diesem Falle befinde ich mich, so gar bin ich und um so mehr genötigt, wieder selbst zu amtieren als mich das Wohl höchstdero mir gnädigst anvertrauten Untertanen, und meine mit diesem verknüpfte Pflicht dazu reicht. Eure Churfürstliche Duchl bitte daher unterthänigst mittels Einziehung des Amtverwalters Patents für die Selbstamtierung in dem mir gnädigst anvertrauten bergischen Ämtern Bornefeld und Hückeswagen gnädigst aufzutragen. Diese höchste Gnade werde durch meine Pflichterfüllung zu verdienen unterthänigst trachten. Eure Churfürstliche Durchl unterthänigst treu gehorsamster Frantz Adolf Freihr von Nagel (HSTAD JB II 368) 1789,22.6., An Gülisch- und Bergischen Geheimen Rath. Franz Adolph Freiherr von Nagel bittet unterthänigst ihm in denselben anvertrauten bergischen Ämtern Bornefeld und Hückeswagen mittels Einziehung des gdgst ertheilten Amts Verwalters Patents die selbst Amtierung wieder gnädigst aufzutragen.

    Resolutio Sereni. Wird zur unterthänigsten gutachtlichen bericht Erstattung über sendet. Mannheim den 22ten Junius 1789 - Aus seinem Churfürstlichen Durchlaucht spezial gnädigsten Befehlen. (Unterschrift) von Obendorff10

1789,12.7., Stellungnahme v. Schatte in einem Prozeß: Da Gerichtsbote Schmidt klagte und angezeigt, daß der Caspar Hinnenberg sich beistehen lassen ohne seinen Auftrag anzuzeigen, und dann die Ausführung auf sein Schmitz Namen nieder zu schreiben, er aber dergleichen Anmaßungen pflichtenhalber nicht gestatten könne noch dürfe. Also wird allen und jedem unter Strafe von 10 Talern verboten in Zukunft dem Hinnenberg Dekrete zur Anzeige abzugeben. Wie dann auch dessen Ausführung hiermit für nichtig erklärt und auf jedesmalige Anzeige des Gerichtsboten Schmidt von rechtswegen verworfen und die bestimmte Strafe wider die Gegner sofort vollstreckt werden soll. Herr Pfarrer wird gebeten dieses zu jedermanns Wissen von der Kanzel zu verlesen und dem Schmidt mit Bescheinigung abzugeben10, Bd. 78 1790 v. Schatte setzt sich ein für die Übertragung des Wegebaues an einen hiesigen Unternehmer unter Hinweis auf die Straßenbauschwierigkeiten42 1790 Der Freiherr v. Nagel hatte seinen Sohn als Amtmann installieren wollen um einen Amtsverwalter überflüssig zu machen. Der v. Schatte weigerte sich als Amtsverwalter zurückzutreten. Er schrieb an den Kurfürsten, daß er seine verwitwete Mutter und seinen Bruder, der in Kriegsdiensten des Landesherren wahnsinnig geworden sei, ernähren müsse (nach anderen Quellen ist der Bruder gefallen), während der Freiherr von Nagel 500 Reichstaler für die Amtmannstelle erhalte und außerdem sehr vermögend sei. Es entwickelte sich nun ein unerquicklicher Streit, in dem der Freiherr von Nagel seinen Amtsverwalter verschiedener Vergehen beschuldigte. Der Hauptgegner des Herrn v. Schatte war Johann Georg Stahlschmidt in Hückeswagen; aber auch der Remscheider Vorsteher Friedr. Kaspar Herbertz nebst seinen vier Amtsvorgängern, sowie Scheffe Johann Jakob Hasenclever und 29 (nicht 25) weitere Remscheider Einwohner kamen mit erheblichen Beschwerden. Sie beklagten sich über Mißbräuche bei der Justiz- und Polizeipflege und baten den Amtmann von Nagel "sich des gemeinen Wesens (der Allgemeinheit) durch Selbstamtierung wieder anzunehmen". Es wurde eine Untersuchung angeordnet, aber über das Ergebnis erfahren wir nichts. (HStAD JB 1378, Kopie in Q&M Bd. 104 und ZBGV Bd. 63, S. 42-43) Nach eigenen Aussagen hat v. Schatte bis 1812 amtiert oder Gehalt bezogen. 1790,5.6., In Sachen der Eingesessenen Kirspiels Dhünn namens Vorsteher Winterhager und Joh.Pet.Thomas bittet Amtsverwalter v. Schatte den Schuldheiß Amts Steinbach, Court, die Gegner Christ.Hamböcker bei Brüchtenstrafen am 12.6. bei Witwe Fuhrmann in Wermelskirchen persönlich vor Gericht zu erscheinen und über die Wegnahme von Fischen und Fischereigerätschaften mit Drohen und Schießen sich zu erklären. In dem Verfahren dekretiert v. Schatte und fürt den Vorsitz am Bornefeld-Hückeswagener Gericht in vielen Fällen (HStAD JB OApG B V 10 I, II, III) 1791,6.5., v.Schatte vermittelt ein Gesuch der Kaufmannschaft von Hückes-wagen und Lennep an den Kurfürstlichen geheimen Rat mit der Bitte um Unterstützung gegen den Diebstahl von Garn durch die Arbeiter (Harleß, W., Hückeswagen, Ddorf 1890, S. 89 und ZBGV Bd. 25, S. 89) 1791,15.8., in Sachen Reform. Gemeinde gegen Johann Polhaus & Com-pagnie betreff Vermächtnis an die Armen wird letzteren als Beklagten vom Gericht durch v. Schatte aufgegeben für das Kapital beim nächsten Gericht die erforderliche Sicherheit zu stellen. Außerdem wird das Kapital gekündigt und soll zum nächsten Termin zurückgezahlt werden (HStAD JB OApG B V 30) 1791,24.9., v. Schatte befiehlt dem Gerichtsbescheid Folge zu leisten andernfalls die angedrohten Strafen vollstreckt würden (HStAD JB OApG B V 30) 1792,28.4., Coram Amtsverwalter von Schatte, Scheffen Platte und Coen, Zimmermeister Händeler und Maurermeister Schmitz vor dem Gericht in Wermelskirchen. Die Schätzung der Gründe des Rittersitz Dhünnenburg wurde ohne Meßzettel nach dem Lagerbuch vorgenommen. Vorher erinnerte Schöffe Platte, daß die Halbscheid der Gründe dem Herrn Dr. Brass zukomme. Somit: 1. Hof mit Garten 21/2 Morgen, 2. Wiesen 63/4 Morgen, 3. Land 321/2 Morgen, 4. ganz verkommene Büsche 70 Morgen, 5. Die verfallenen Gehüchter die Frau von Gülich und ihr Halbwinner bewohnen, Wert gesamt 4087 Taler. Der rittersitzliche Steinhaufen(sic), also die verfallene Ruine der Dhünnenburg, sodann Jagd und Fischerei sind nicht bewertet worden (HStAD JB Ober Appel B V 12). 1792,21.7., Amtsverwalter v. Schatte fragt an ob der Amtsmann v. Nagel an der Eidesleistung wegen der Illuminaten (esoterische Vereinigung mit dem Ziel u.a. der Abschaffung der Monarchie) teilnehmen wolle und sendet den gedruckten Befehl mit den gedruckten Eidesformeln (HAKöln Best.1037, Kasten 6, Akte 8) 1793 v. Schatte pachtet einen Vogelsherd am Wolfsiefen (HStAD JB V 49) 1793,10.5., vor v. Schatte am Gericht. Eingesessene zur Eich gegen Kaufhr Joh.Pet. Johann. Dem Johann wird durch 2mal bestätigtes Urteil aufgegeben die ihm abgesprochenen Brandteichplätze in Zukunft ruhen zu lassen (HStAD Dep Schumacher I/11) 1793,7.11., v. Schatte meldet dem Hofrat den Tod von Richter Thour10, Bd. 2 1793,19.11., v. Schatte verpachtet einen Heideplatz zu Remscheid (HStAD JB III 501) 1793,5.12., Verpachtung von Land an Remscheider Eingesessene vor dem v. Schatte vorgenommen durch den Zöllner Rübenstrunck10, Bd. 2 1794,17.12., v. Schatte ersteigert Haus, Hausplatz und Keller (Brandgrube in Wermelskirchen an der Unterstraße, heute Haus Nr. 48) von Wittib Heinrich Schmitz für 287 Rthl 40 Stbr, darin enthalten sind Grabstätte und Kirchensitze in der hiesigen kath. Kirche von Dan.Schulte14, S. 629 1795,2.8., v. Schatte schreibt an Düsseldorf, daß der hiesige Missionar 60 Rthl pro Jahr vom Brüchtenreceptor Hofrat Hansen bezogen habe. Nun sei diese Kasse aber erschöpft und es sei seit drei Quartalen keine Zahlung geleistet worden. Bei der derzeitigen Teuerung, bei der das achtpfündige Brot 30 bis 34 und mehr Stüber kostete, sei es unmöglich mit so geringem Gehalt sein Leben zu fristen. Es sei zu erwarten, daß der Missionar die Stelle verlasse und in sein Kloster zurück kehren würde. Dieses habe würde aber bei diesen verderbten Kriegszeiten, wo das Volk Kaltsinn und Wankelmut im Glauben äußert, folglich der Christenlehre und Aufmunterung zum Gottesdienst am meisten bedarf, eine abscheuliche Wirkung nach sich ziehen (HStADReg Ddorf 4259) 1795,29.7., v. Schatte leitet die Antwort an Richter Maubau weiter in Sachen Erben Hartkop gegen Richter Maubach. Es geht um eine Beleidigungsklage des Richters gegen Erben Hartkop in Rotterdam in einem Prozeß um ein Erbe von 40000 Gulden (HStAD JB H BV 57, 58) 1796,28.4., v. Schatte gibt dem Wilh.Scheider Frist bis zum nächsten Verhör zur Zahlung seiner anerkannten Schulden bei dem Notar Karthaus (HStAD Dep Schumacher VI/15) 1796,15.6., v. Schatte gegen Wittib Franz Schnellenberg wegen Versteigerung. Gerichtsschreiber zeigt an, daß er den Verkauf in die Düsseldorfer "Wöchentlichen Nachrichten" einzuschalten das Nötige an den Hofbuchdrucker Stahl abgesandt, bis hierhin aber die Einrückung noch nicht erhalten habe, woran die jetzigen Kriegs-Umstände die Hindernisse seien14, S. 631 1797,21.1., v. Schatte schreibt ans Gericht: Es ist sehr gefährlich zu gehen, in dem sich das Glatteis plötzlich wieder zeigt, ich kann also der heutigen Wahl nicht beiwohnen, schlage daher zum Bürgermeister (für Hückes-wagen) den Kaufmann Meuser vor. Es wäre kein tauglicherer zu finden, es sei Krieg oder nicht. Man müsse auf die Leute sehen, die nicht allein Ansehen haben, sondern auch mit anständiger kühner Bescheidenheit den sich in Kriegsläuften einstellenden Offizieren und Soldaten unter die Augen treten dürfen wenn die Bürger über Ärgernis und Mißhandlung klagen, diese Qualitäten besitzt Herr Meuser. Er gratuliert und hofft, daß er seine Zeit richtig vollendet, so seind die Bürger mit ihm geborgen4 1797,27.2.., v.Schatte veranlaßt die Verkündigung der Lohnvereinbarung der Wermelskirchener und Remscheider Feilenhauer durch die Pfarrer von der Kanzel (HStAD JB II 1868) 1797,18.9., v.Schatte und Printz reisen als Deputierte nach Mülheim a.Rhein und erhalten 4-26 Rthl Zehrungskosten erstattet (Verfürth, Akten im Archiv BGV Wkirchen) 1797,13.12., Verkaufsversuch des mit 4895 Rthl taxierten Gutes unter Kenk-hausen des minderj. Pet.v.Stein. Amtsverwalter v. Schatte bietet 3500 Rthl. Dekret. Eine neue Tagesfahrt wird auf 13.1. d.J. vorbestimmt14, S. 633 1798,5.1., v.Schatte erhält 5-18 Rthl für protokollieren und Diäten lt. Quittung des Scheffen Enckel, ebenso am 6.2. für einen Ausstand 15 Stbr (Verfürth, Akten im Archiv BGV Wkirchen)

1798,1.2., v.Schatte macht 8 Rthl nachträglich geltend für Weinlieferung an die franz. Truppen unter Marschall Ney (HStAD Fa Schumacher, VII, 29, S. 24) 1798,23.2., v. Schatte wird ein Abkommen der Wermelskirchener und Remscheider Feilenhauer durch den Joh.Pet.Falkenrath als Vertreter der Feilenhauer überreicht. Diese hatten beschlossen, von 100 Packfeilen 5 Taler Haulohn zu fordern und für die Zuwiderhandelnden eine Strafe von 8 Talern festgesetzt. v. Schatte eröffnete aber dem Bittsteller, daß die Entscheidung darüber nicht in seiner Macht stände, sondern bei der Landesregierung nachzusuchen sei, und daß die Schmiede und Kaufleute in dieser Frage zu Wort kommen müßten. Falkenrat bat den v. Schatte, er möchte dann wenigstens den Beschluß öffentlich bekannt machen lassen, damit die Kaufleute und Schmiede davon benachrichtigt würden. Der v. Schatte hat dann auch gestattet, daß die Vereinbarung der Feilenhauer bekannt gemacht wurde.31 1798,10.4., v. Schatte schreibt an den Vorsteher der Dorfhonschaft v. Stein: Da die Scheffen und Vorsteher der Dorfhonschaft Wkirchen beschwerend anzeigen, daß sie von dem Kaufhändler Thuring wegen für das Militär fournirten(gelieferten) Tuch zu Montierungsstücken der Zahlung halber seinseitig belangt, sogar mit Militär-Execution bedroht worden, wo sie sich doch nur für die Rate ihrer Honschaft verpflichtet achteten und aus bloßer Güte sich vor das ganze dargestellet hätten. Also sollen Scheffen und Vorsteher der Ober- und Niederhonschaft in 24 Stunden ihre Honschafts-Raten in den gelieferten Montierungsrequisiten so gewisser dahier entrichten, als sie sonst in propriis dafür exequirt und eine ebenfalls ankommende Militär-Execution auch auf ihre Kosten Ihnen zugewiesen werden wird. (Verführt, Niederhonschaft, Berg.Volksbote 1949, Q & M Bd. 73) 1798,7.5., und 19.12., v.Schatte erhält jeweils 6 Stbr aus der Kirchspielskasse (Verfürth, Akten im Archiv BGV Wkirchen) 1798,18.5., In Sachen Scheffen und Vorstands der Dorfhonschaft Wermels-kirchen wider Scheffen und Vorstand der Niederhonschaft ... wird nunmehr die Execution erkannt, v. Schatte (Verführt, Niederhonschaft) 1798,6.9., v. Schatte verfügte in o.g. Sache: Es soll bei den erlassenen Befehlen verbleiben, indem den übrigen Honschaften nicht zuzumuten ist, ihren für die Niederhonschaft getanen Vorschuß länger zu entbehren und sich für für fremde Schulden executieren zu lassen (Verführt, Niederhonschaft) 1798,7.9., v. Schatte scheint sich die Sache anders überlegt zu haben und bewilligte der Niederhonschaft eine Frist von drei Wochen, damit der Gemeinde nochmals Gelegenheit zum Zahlen geboten würde. Er schreibt: In Sachen Scheffen und Vorstand der Dorf- und Oberhonschaft wider jene der Niederhonschaft Wermelskirchen werden die bereits erkannte Verfügungen einstweilen auf drei Wochen mit dem ausdrücklichen Beding gestellet, daß in dieser Frist der Niederhonschafts-Vorstand auf die bestmöglichste Art die Zahlungsmittel anschaffen und die Vorsteher der beiden anderen Honschaften deren Kriegsschulden halber klaglos stellen, widrigenfalls unnachsichtlich obige Verfügungen in Vollzug gesetzt werden sollen, bis daran soll aber auch wider wegen deren Schulden, welche eigentlich auf der Niederhonschaft haften, ganz unangefochten belassen sein und alle wider sie ergangenen Befehle eben-falls eingestellt sein (Verführt, Niederhonschaft) 1798,18.9., Steuergeheimrat Beveren zu Düsseldorf an v. Schatte: Mittels abschriftlichen Beischluß der von Eingesessenen der Niederhonschaft Wkirchen gegen abgestandenen Vorsteher v.Stein übergebenen Vorstellung wird befohlen, letztgemelter Vorsteher zu behöriger Ablage seiner Rechnung anzuhalten und bis dahin mit allen exekutorischen Verfahren gegen die Beschwerführer in Ruhe zu stehen oder den allenfalsigen Anstand zu berichten (Verfürth, Originalakten im Archiv BGV Wkirchen) 1798,4.10., v. Schatte verfügt: Es wird das Geheimratsdekret vom 13.9. gegen den Vorsteher v.Stein so lange aufgehoben, bis er seine Rechnung gehörend abgelegt hat (Verfürth, Originalakten im Archiv BGV Wkirchen) 1798,9.10., Am Gericht zu Wkirchen vor Amtsverwalter v.Schatte. In Sachen Vorsteher v.Stein und Scheffe Mollineus gegen Scheffen Schintgen und Vorsteher Sonnborn. Amtsbote Haas lieferte das am 6ten dieses Monats erlassene und richtig verkündete Dekret vor und zeigte an, daß die geladenen Vorsteher erschienen wären. Es wurde den Beteiligten die aus dem Geheimen Steuerrat am 27.9. jüngst erlassene Verordnung samt angeschlossene Vorstellung und Anlagen vorgelesen und darauf von ihnen die befohlenen Äußerungen zu Protokoll genommen. (Verfürth, Originalakten im Archiv BGV Wkirchen) 1799,26.2., Amtmann Frhr v. Nagel an Hofkammer. Die Verordnung vom 5.5.1798, daß bei gegenwärtig beschwerlichen Kriegszeiten die Besol-dungen nur an jene gezahlt werden soll, die im Lande anwesend sind, oder in wirklichen Landes- und Amtsgeschäften ihre Verrichtung leisten, hat für mich die unglückliche, gnädigst nicht beabsichtigte Wirkung, daß mein Amtsverwalter (v. Schatte) seit Februar 1797 die mir zustehenden Amtsgefälle von 75 Rthl und 100 Malter Hafer nicht auszahlt. Ich habe mich bekanntlich nicht wegen des Krieges aus dem Amt gezogen, sondern wohne schon seit 20 Jahren auf meinem Erbe auf den großen da liegenden Märkischen Gütern. Es kann wegen der zwischen dem Herzogtum Berg und der Grafschaft Mark bestehenden Union ein nicht im Land wohnender im strengen Sinne nicht bestraft werden. Die Verordnung vom 5.5.1798 kann nicht auf mich angewandt werden als ich mit Landesherrlicher Bewilligung einen Amts- und Stellvertreter bis dahin gehabt habe dem ich sämtliche Amtsgeschäfte übertragen habe. Dieser Amtsverwalter hat allerdings, solang er in Amtsgeschäften meine Vertretung leistete, selbst in mehrgenannter Verordnung vom 5.5.1798 gegründete etliche Ansprüche. Nebst allem diesem ist es meine Schuld nicht, daß ich durch hohe Verhältnisse außer Stand gesetzt bin, meine Amtsgeschäfte selbst pflichtschuldigst zu verrichten, in dem die Akten bei hiesigem Geheim- und Hofrat beweisen, daß ich schon seit 1789 die selbst Amtierung wieder nachgesucht habe, delhalb aber mit dem Amtsverwalter in einem Rechtsstreit verwickelt und in dieser Sache noch neuerlich ein Hofrats-Erlaß ergangen ist. Ist diese Sache beendet und die Selbstamtierung gnädigst gestattet, werde ich mich zur Ausübung meiner Untertanen-Dienste auch im Land aufhalten. An die Kurfstl Dchlt gelangt demnach meine untertänigste Bitte, dem Kellner Amts Hückeswagen zu befehlen dem Amtsverwalter die rückständigen und laufenden Kellnerei Gefälle auszuzahlen und mir die fehlenden Lieferungen zu entrichten. Nachweislich der Steuerlisten habe ich auf dem Amt Hückeswagen und Bornefeld 1500 Rthl Taxgelder stehen, woraus die Zinsen mit 60 Rthl anschlagen.seit 1.2.1797 sind diese Zinsen rückständig geblieben. Diese sollen lauf Edikt den Landesschulden zugestellt werden. So gelangt zu Euer Kurfstl Dchlt meine untertänigste Bitte, dem Steuerempfänger zu Hückeswagen und Bornefeld zu befehlen, mir aus den eingehenden baren Geldern den Zinsenrückstand von den Amtstaxen auszuzahlen (HAKöln 1037, Nr. 1471) 1799,18.3., im Verfahren Schöffen Molinäus und Vorsteher v. Steim gegen Adam Schneider betreffend rückständiger Kriegssteuern berät der v. Schätte zu den einschlägigen Maßnahmen (HStAD H B V 107) 1799,26.-30.3., Eidesleistung für den neuen Landesherren Kurfürst Maximilian Josef aus der Linie Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld durch Amtmann v. Nagel, Amtsverwalter v. Schatte, Richter Maubach im Schloß zu Hückeswagen vor Oberappellationsgerichts-Vicepräsident v. Beveren und Geheimrat v. Hompesch (Harleß, W., Hückeswagen, Ddorf 1890) 1799,8.3., v.Schatte und Richter Maubach verfügen, daß die Quartiergelder gegen den Vorstand der Niederhonschaft einzutreiben (Verfürth, Akten im Archiv BGV Wkirchen) 1799,10.4., v. Schatte vereidigt Peter Schmitz, Wirt im Gasthof "zum Stern", vor dem Gericht in Wermelskirchen zum Schöffen (das Haus in Wer-melskirchen, Eich Nr. 26, gegenüber der Einmündung der Dabring-hauser Straße wurde abgerissen im Jahr 2000 im Zuge der Anbindung zur Umgehungsstraße, hier tagte das Gericht in der Zeit)4, S. 763f 1799,15.5., v. Schatte verfügt die Feststellung der Kapitalisten und Industriellen in Wermelskirchen, Dabringhausen und Dhünn (HStAD FA Schumacher I/9) 1799,18.5., Coram Amtsverwalter v. Schatte. Protokoll über den Versuch zu Erstellung einer Industrie-Klassifikation (HStAD FA Schumacher I/9, S. 5) 1799,27.5., v. Schatte verfügt die Beteiligung aller Scheffen und Deputierten an der Industrie-Klassifikation (HStAD FA Schumacher I/9, S. 20R) 1799,18.12., v. Schatte verfügt, daß die Kosten von 62 Rthl, die bei der Revue des Generals Compere angefallen sind, umgelegt werden auf Dhünn, Dabringhausen, Ober- und Niederhonschaft Wermelskirchen (Verfürth, Akten Archiv BGV Wkirchen) 1800,15.1., Amtsverwalter von Schatte sorgt für die Sicherheit und einen Curator für die verarmte Familie von Gülich zur Dhünnenburg4, S. 638 1800,17.4., vor v. Schatte am Gericht in Wermelskirchen. Schatzheber Ernst wird vernommen im Prozeß Joh.Pet.Schückhaus und Joh. H. Veddeler und Consorten gegen den Schatzheber des Kirchspiels Dhünn Joh.Pet. Ernst wegen 27 Tl zuviel eingezogenen Kellnerei Korns (HStAD JB III 495, S. 8f) 1800,22.4., vor v. Schatte am Gericht. Vernehmung der Anlieger eines Weges den der Stahlschmidt neu angelegt hatte, u.a. Prediger Eberhardi und Schnabel, Joh. Paas, Henr. Pingel, Henr. Düisberg, Bmeister Pixberg. Sie sagen übereinstimmend, daß der Weg von Vorteil wäre und die Hergabe ihrer kleinen Landstücke keine Einbuße wäre. Außerdem würden jetzt die wilden Wege über ihre Felder entfallen die immer zu Verwüstungen geführt hätten (HStAD JB III 493) 1800,26.4., Advokat Verhas für die Familie v. Gülich wegen Verkaufsversuch des Rittersitz Dhünnenburg für 5940 Rthl, es wird gesteigert bis 6175 Rthl. Dann erfolgt die Versteigerung auf Verkauf oder Verpachtung für 28 Jahre. Es bieten Wilh.Jäger, Pet.Schingen, Pet.Joh.Platte, Henr. Bockhacker, Advokat Wisseling, Pet.Wilh.Tilmans, Amtsverwalter v. Schatte, Henr.Wilh.Siebel, dieser erhält den Zuschlag für 7515 Rthl4, S. 639f 1800,1.5., vor v. Schatte am Gericht, Heinr. Förster wird bestraft weil er gestanden beim Pet. Joh. Röntgen tumultiert zu haben4 1800,3.5., v. Schatte beautragt den Landmesser Bucholtz den strittigen Fahrweg von Hückeswagen nach Radevormwald zu vermessen, mit Plan im Hist.Atlas (HStAD JB III 493 Karte, Teil 1+ 2) 1800,13.5., v.Schatte revidiert und mit den Briefstücken conferiert die Kriegskostenrechnung des Vorstehers Joh.Wilh.v.Stein zur Hufe für die Jahre 1797 bis 1799 (Verfürth, Akten im Archiv BGV Wkirchen) 1800,23.5., v. Schatte sendet das Protokoll der Vernehmung im Prozeß Schück-haus, Veddeler und Consorten gegen den Schatzheber Ernst an den Hofrat (HStAD JB III 495) 1800,28.5., Vor v. Schatte am Gericht in Wermelskirchen. Protokoll-Auszug. Die Veranlagung zur Zahlung der Kriegssteuern des Winkelhauser Hofes sei den Scheffen und Vorständen pflichtmäßig und nach Vorschrift bekannt gemacht worden. Die Verordnung besage, daß alle Steuer-Freiheiten bis nach dem Krieg aufgehoben seien. Sie hätten jedes Stück Land des Winkelhauser Hofes bewertet wie die Ländereien der Nachbarn, ob arm oder reich. Die Steuer von sechs Taler sei also richtig. Die Steuer von 45 Stüber auf den 4ten Morgen für die Kameralgüter sei nur in Friedenszeiten zu erheben. Unterschrift Gerichtschreiber Rittinghausen, mit einer Aufstellung der Kameralgüter in Wermels-kirchen10, Bd. 86 Auch seien nicht nur die Kameralbüsche verhauen worden, auch die Wiedenhofsbüsche und die Eichen auf dem Gerichtsplatz sowie überhaupt alle Waldungen hätten sehr gelitten, selbst die Hecken wäre abgehauen worden. Und wenn die kleinen Bauern kein Fuhrwerk hatten, so mußten sie das Holz zu den Lagern ziehen oder tragen (Kopie s. auch HStAD JB III 221 und GHzB 5256) 1800,29.5., Vor v. Schatte am Gericht zu Wermelskirchen. Auf die Anzeige des Peter Altenpohl wurden Peter Wilms, Johan Hirschfelder und Wilhelm Piepersberg vorgeladen und ließen sich diese vorlesen. Darauf erklärten sie einhellig, daß des Altenpohls Brüder drei Kühe und eine Ziege in den Busch geschickt hätten. Als sie den Wilms und Consorten sahen hätten sie sich auf Seite begeben. Wie sie selbst das Vieh aus dem Busch treiben wollte, wäre derselbe mit einem Messer auf sie losgegangen. Darauf hätte er, Wilms, ihnen mit einem Faul-baumstöckelgen, welches im Wege gelegen, einige Schläge über den Rücken versetzet. Der Hund sei überdies auch hinzugesprungen und habe des Altenpohls Bruder bei der Hosen gerissen. Da nun die Viehütung in den Büschen besonders bei jetziger Jahreszeit höchst schädlich und verboten sei, so glaubten sie nicht zu viel getan zu haben, das im Gegenteil der Altenpohl zu bestrafen sei. Dekretum (das ist also ein Urteil des Herrn v. Schatte) Da die Viehütung in den Büschen durchaus verboten und die Ziegen nicht anders als auf gezeunten Feldern gelaßen werden sollen so wird der Altenpohl für brüchtenfällig erteilt und befohlen in Zukunft ein vorsichtigeren und keinen Schwachsinnigen Hüter zu seinem Vieh zu bestellen. Da der Wilms, statt durch Schlagen den Eigenrichter abgegeben, das Vieh auf den Pfandstall hätte treiben können und den Altenpohl verklagen sollen, so wird derselbe wegen dieses Vergehens ebenfalls brüchtenfällig erklärt. Übrigens wird dem Altenpohl freigestellt besser zu beweisen, daß die Consorten auch mißhandelt hätten und daß der Hund von dem Wilms geschickt worden sei10, Bd. 50 1800,29.5., Vor v. Schatte am Gericht. Arnold Kiel ist brüchtenfällig, weil gestanden die Nachtwachte ohne Ursache nicht getan zu haben, weil ihm solche erst abends zwischen 9 und 10 Uhr angesagt worden10, Bd. 59 1800,13.6., Vor v. Schatte am Gericht. Franz v. Eller ist straffällig geworden10 1800,14.6., v. Schatte sendet ein Protokoll mit Plan des vom Bürger Stahl-schmidt neu angelegtes Weges an die Hofkammer (HStAD JB III 493) 1800,10.7., Vor v. Schatte am Gericht. Nach dem die Anna Cath. Schmitz, wohnhaft beim Schöffen Molineus vor einiger Zeit ins Gesicht geschlagen worden, daß ihr beide Augen ganz schwarz unterlaufen, auch an jeder Hand ein Finger aus dem Gewebe verdreht, nennt den Joh. Wilh. Hölterhof als Täter und den Joh.Wilh.Schumacher als Zeugen. Also wurden sämtliche auf heute vorgeladen und der denuncierte Hölterhof über die geklagte Mißhandlung vernommen. Auf dessen beharrliches Leugnen wurde der Zeuge Schumacher vorgeladen, in Rechtsform vereidigt und vernommen. Er sei 25 Jahre alt und an keinen von beiden verwandt. Er könne weiter davon nichts sagen, als daß die Schmitz und der Hölterhof keine Freundschaft gehabt und daß sie sich einmal des Abends in der Stube, wie es schon dunkel gewesen, gezankt hätten und unter anderem der Hölterhof zu der Schmitz gesagt hätte, sie solle zu der milch (melck) gewordenen Kuh in den Stall gehen, da hätte sie ihr Werk und er Hölterhof wolle auch seinem Werk nachgehen und holen seine Herrschaft ab. Er Hölterhof sei mit eins aus der Stube gangen und die Schmitz und ihr Bruder gefolgt. Worauf es in der Küche gerummelt hätte, allein, wie es damit seinen Zugang gehabt, könne nicht sagen, weilen er nicht aus der Stube ihm nachgefolget wäre. Dekretum. Da die Mißhandlung durch den Zeugen nicht erwiesen ist, so wird näherer Beweis gewärtiget, allenfalls der Schmitz freigestellt mit dem Hölterhof die Gewissensprobe zu versuchen4, S. 334 1800,29.8., Das Gericht mit v. Schatte besichtigt den Wegvon Hückeswagen nach Radevormwald. Der Deputierte Stahlschmidt läßt sich durch seinen Eidam Notar Schade entschuldigen (HStAD JB III 493) 1800,3.9., v. Schatte meldet an den Hofrat, daß der Weg besichtigt sei und sendet das Protokoll dazu ein. Jedoch sei der Weg noch nicht fertig und müsse vor dem Winter noch erhöht werden. Die Arbeiten dazu seien im Gange (HStAD JB III 493) 1800,18.11., v. Schatte meldet an den Hofrat, daß der Weg noch nicht fertig sei, der Grund wäre das ungewöhnliche Regenwetter, auch sei dort kein Sand und Kies zu finden. Es sollte der Weg so erhöht werden, daß wenn die Wupper Hochwasser führte, dieser nicht überflutet würde. Es sei Sinnvoll dazu einen Wasserbaumeister zu beauftragen und nach dessen Anweisungen zu arbeiten (HStAD JB III 493) 1800,18.6., Pater Barenberg schreibt, daß er auf den Rückstand seiner Pension seit 1794 vom Kellner Deycks zur Burg einen Abschlag von 150 Rthl erhalten habe. Er bitte um Auszahlung der restlichen Rückstände. Außerdem habe sich der Ort Ehringhausen zu Ostern von ihm abgewendet, warum wisse er nicht. Es sei aus ihm vorliegenden Dokumenten ersichtlich, daß die hiesige Kirche doch für das Amt Bornefeld als Pfarre errichtet sei. Auch habe er das Unglück ohne Verschulden gehabt, daß im vorigen Jahr eine gerichtliche Obligation von 100 Rthl mit 12 % Interesse verloren ging, wofür er jährlich 15 Messen lesen mußte. Diese Obligation war von Pater Missionar Wolradus Beile seelig 1782 an das Haus Schellenberg in Hückeswagen geliehen worden. Zuletzt beklagt er den Verlust von 20 Rthl an Kollektengelder für die Schule (HSTAD Reg Ddorf 4259) 1800,30.11., v. Schatte berichtet auf Anforderung der Hofkammer über die Anzeigen des Pater Barenberg. Die verlorenen 100 Rthl betreffend, seien diese schon unter dem vorletzten Missionar auf ein beschwertes Haus geliehen worden und nach Befriedigung der Vorzugs-Gläubiger als verloren anzusehen. Dazu könne der Richter Auskunft geben. Bezüglich des Hofes Ehringhausen legte er einen Brief des Pastors zur Burg mit einem Auszug aus dem Pastorats-Lagerbuch vor. Darin wird der Hof Ehringhausen als zur Kirche in Remscheid gehörig und diese als Filial-Kirche von Burg bezeichnet. Für die Kollektengeldern zur Schule sei die Gemeinde zuständig. Die beiden Kollektanten Peter Kreutzer und Advokat Turck seien verstorben ohne etwas zu hinterlassen. Die Witwe und Kinder des Turck würden vom Kirchenvorstand geschützt und man trage Bedenken sie ganz auszuziehen. Der Grund sei, daß nach Ausweis der Kirchenannalen, ein Weltgeistlicher namens Turck, ein Blutsverwandter des verlebten Advokaten Turck, als erster Pastor nach der in denen 1750er Jahren, hier vor gewesenen allgemeinen Einäscherung für die Wieder-Erbauung hiesiger Kirche mit der größten Tätigkeit gearbeitet und die Gemeinde vortrefflich administriert hat. Rücksichtlich dieses rechtschaffenden Mannnes will ich (v.Schatte) der armen Gemeinde den Verlust der 20 Rthl aus eigenen Mitteln ersetzen, als die arme Witwe gänzlich zu entblößen. Wiewohl er schon vor dem Krieg der hiesigen Gemeinde zu Wieder-Ergänzung einer Glocke 42 Rthl geschenkt habe. Dem jungen Missionar würde es Ehre machen, wenn er statt einen unwissenden Küster zu halten, sich selbst in der kleinen Gemeinde, wo selten Verrichtungen vorfallen, zum Unterricht der Jugend qualifiziert hätte. Es würde ihm dabei genug Muße übrig bleiben, seine tägliche Gebete zu verrichten und eine alle 14tägig zu haltende Predigt zu studieren. Das Küstersgehalt könnte er alsdann mit Beiziehen um ein geringes Stück Geld der Klöckner oder Kirchendiener gemietet werden. Zu wünschen wäre einen Fond für den notwendigen Unterhalt des Missionars auf die Kellnerei Burg einzurichten. Aus meinen (v.Schatte) Möglichkeiten sehe ich mich nicht im Stande weiter Zuschüsse zu leisten (HSTAD RegDdorf 4259) 1801,21.1., v. Schatte unterschreibt ein Dekret der Schöffen zu Dabringhau-sen gegen die Abtei Altenberg wegen der Kriegskosten10 1801,4.3., v. Schatte bittet die Landesregierung um Nachsicht wegen seiner irrigen Verkündigung betreffend der Feilenhauer vom 27.2.1797 und bittet um Belehrung (HStAD JB II 1868) 1801,11.10., Auszug aus Geheimratsprotokoll. Vom Verwalter Amt Bornefeld, v.Schatte, wird Bericht gefordert wegen der dem Missionar Finck zu Wermelskirchen zugebilligten Kompetenzgelder. Er solle der Kurfürstlichen Hofkammer unter bezug auf den diesseitigen Protokoll- Auszug abschriftlich mitteilen, damit dem armen Missionar wenig-stens etwas auf den Rückstand bezahlt wird10, Bd. 50 1801,1.11., v. Schatte schreibt: Hochpreisliche Landesregierung. Dem hiesigen Missionar Finck mangelt es an notdürftigem Unterhalt und der Abberufene hat ihm auch noch obendrein Schulden hinterlassen. Der Vorige hat mehrmals die gnädigst bewilligte Zulaggelder vom Kellner zur Burg bezogen. Eure hochpreisliche Landes Regierung stelle ich gehorsamst anheim ob nicht der jetzige Missionar auf nämlichen Ort auf die Kellnerei Burg angewiesen und desfalls das erforderliche an die Hofkammer erlassen werden wolle. Der hochpreislichen Landes Regierung gehorsamst, von Schatte Amtsverwalter10, Bd. 50 1801,22.11., Auszug aus Hofkammerprotokoll. Im Namen Ihrer Kurfürstlichen Durchlaucht zu Pfalz-Bayern wird die Anordnung hiermit aufgegeben, dem Katholischen Missionar Finck zu Wermelskirchen von dem ihm zugebilligten Kompetenzgelder sofort 50 Taler und nach Zustand der Kassen den Rückstand baldmöglichst abzutragen10, Bd. 50



1801,1.12., es schreibt der Amtsverwalter v. Schatte an den Hofrat und bittet die Gelder für den Kath. Missionar auf die Kellnerei Burg anzuweisen (HSTAD JB III 1069) 1802 Herrn Ambts Verwalters Haus Nr. 30 in "CHARTE von der vom Born auf Mülheim herleitenden Chaussee vom Dorf Wermelskirchen bis über die Eich hinter dem Schwanen..."21 1802 v. Schatte, Carl Phillip, Amtsverwalter besitzt Haus Nr. 1623 1802,7.6., An Churfürstliche Hofkammer. Mittels hoher Verordnung vom 3ten april anhin wurde mir kund gethan daß der brüchten receptor die Weisung erhalten hätte dem Schulmeister und Missionar zu Hückeswagen den gantzen rückstand seines Gehalts auszuzahlen; Gleichwie nun die Missio-narine daselbst Von dasiger Kellnerey ihre gelder beziehen, ich auch nie anders als wegen des Missionars in Wermelskirchen um die Zulags gelder gehorsamst angestanden habe; So erachtete, als ob bey der hohen Stelle irthümlich stat des hiesigen, der Missionar Zu Hückeswagen in Erwehnung gekommen; in dieser Hinsicht Verbescheide ich also den hiesigen Missionar, sich bey dem brüchten receptor um erhaltung seines rückstandes zu melden; Da nun derselbe mir anzeigt sich schon zweimal Vergeblich gemeldet zu haben, inmittels bey solcher Lage die arme gemeinde über Kurtz ohne gottes dienstliche Verrichtungen sich selbst überlaßen sein wird indem ich für meine person allein den Missionar auch nicht unterhalten kan; So habe dieses nochmals gehorsamst Vor- und dahin antragen sollen, die jährliche Competenz gelder antweder auf die Hückeswager, oder bourger Kellnerey dem hiesigen Missionar anzuweisen; In tiefster Verehrung harrend der Churfürstlichen Hofcammer. Wermelskirchen am 7ten juny 1802 unterthänigst treu gehorsamster von Schatte amtsverw. Unterthänigster Bericht auf hohen Befehl Vom 3ten april 1802 die dem Missionar Zu Wermelskirchen, und nicht zu Hückeswagen zuzulegenden competenz gelder betreffend Zur Curfürstlichen Hofcammer et Bornefeld. Hofrat soll die Zahlungen nach Hückeswagen rückgängig machen10, Bd. 50 1802 im Prozeß Posthalter Fuchs in Wermelskirchen gegen Joh. Beyer in Köln, erteilt Amtsverwalter v. Schatte ein Dekret (HStAD H B V 53) 1802,14.6., Brief an die Landesregierung: Die Gebrüder Jacobi am Grünenwald haben auf die Verordnung vom 25. d.M. geantwortet, daß sie die Barriere an den Paas verpachtet hätten (HStAD GHzB 9211) 1803,27.4., v. Schatte vertritt die Abtei Altenberg 1803 vor dem Wermels-kirchener Gericht gegen die Gebr. Löhmer auf Luchtenberg. Es geht um 236 Morgen Büsche4, S. 644 1804 Eipringhauser Eingesessene geg Ww Ad.Preyer. Es geht um die Flözrechte aus dem Waschteich zu Obereipringhausen. Die Ww Preyer möchte die Kosten nicht tragen, die notwendigerweise entstehen. Der Damm war erhöht worden um mehr Löschwasser zur Verfügung zu haben. Eine Ortsbesichtigung mit Amtsverwalter von Schatte war erfolgt und ein Befehl vom Richter zur Einhaltung der Polizei-Ordnung war erlassen. Dabei liegt eine Abschrift eines Vertrages von 1686. Danach hat Joh. Müller den obersten Waschteich vom Freitag bis Montag, den unterten Waschteich von Montagmorgen bis Dienstagmorgen. Arend Rau, Hammerschmidt und Peter Schu-macher von Mittwochmorgen bis Freitagmittag. (HSTAD JB Hofrat BV 114) 1804 v. Schatte, Amtsverwalter, zahlt 2-5 Stüber zum Hundertzettel (Umlage auf alle Eingesessenen) der Dorfhonschaft Wermelskirchen3 1804,12.2., v. Schatte gibt einen Bericht über die geringen Einkünfte der katholische Gemeinde, man wäre gezwungen bei den protestantischen Glaubensgenossen zu collektieren10 1804,24.4., Durchlauchtigster Herzog gnädigster Herr, Im Amte Bornfeld befindet sich nur eine katholische Kirche, so unbedeutend auch diese ist, so notwendig bleibt sie aber denen im Amt verstreut wohnenden Religionsverwandten ihre Gottesdienstliche Verrichtungen bey zu behalten. Im Jahre 1734 wurde diese Kirche mit einem großen Teil des Dorfes Wermelskirchen in Asche verwandelt. Die Durchlauchtigsten Churfürsten Clemens August und Carl Philipp höchst-seeligen Gedächtnis begnadeten die Gemeinde zu wieder Erbauung der Kirche mittels offenen Patenten milde Spenden durch das ganze Erzstift Köln und Herzogthum Berg sammeln zu dürfen. So weit gehen die vorhandenen Nachrichten. Aus älteren Zeiten sind dieselbe entweder Verbrandt oder sonst von Händen gekommen. Gleichwohl ist ganz gesichert zu schließen, daß nach dem die Katholischen in hiesiger bergischer Gegend zur Evangelisch-Lutherischen und Reformierten Religion übergegangen und ihnen nach dem 7ten Artikel des Religions-Vergleichs die Pfarrkirche, Pastorat, Kapellen, Schule und alles in allem belassen worden. Denen übrig gebliebenen und und wieder in der Folge vermehrten Katholischen die Erbauung einer neuen Kirche von dem damals regierenden Landes Herren gestattet, vielleicht auch sogar auf höchst desselben eigenen Kosten errichtet worden. Diese Kirche hat im engeren Sinn keinen Patron, die Geistlichen wurden von jeher von der Sächsischen-Provinz des heil. Kreuzes Franziskaner-Ordens zur Bedienung der Kirche und der Gemeinde gesandt. Außer daß bey wieder Erbauung der Kirche ein Welt-Priester nahmens Türck, welcher sich vortreflich beeiferte, den Dienst als Pastor einige Jahre versehen habe. Im weiteren Verstand kann aber wohl kein anderer Patron dieser Kirche anerkannt werden, als der Regierende Landes Herr selbst, denn höchst diesem muß es die Gemeinde mit Demuth und gefühlvoller Rührung verdanken, daß bis dahin der Zeitliche Pfarr verweser wenigstens notdürftigen Unterhalt hatte und nicht genöthiget war, die arme Gemeinde zu verlassen, welches ganz gewiß erfolgt sein würde, wenn nicht demselben die jährliche Competenz Gelder mit 60 Rthl gnädigst verreicht worden wären. Der hiesige Missionar welcher die Seelsorge versehet, nennt sich Pantaleon Fick, gebürtig im Amt Steinbach, Franziskaner Orden. Dieser Orden hat nicht allein eine lange Zeit die hiesige, sondern auch mehrere Missions-Kirchen durch seine Geistlichen bedienen lassen; als da sind Hückeswagen, Rade vorm Wald und Gemarke. Einige dieser Geistlichen würden ihre Stationen verlassen müssen, wenn sie nicht, neben den ihnen gnädigst zugelegten Competenz Geldern durch Collecten von denen protestantischen glaubens Genossen mit unterstützt würden. An und für sich ist es aber schon eine dem Anstand entehrende Sache, daß die katholischen Missionarinen, welche doch ebenso, als die übrigen Pfarrdienste bekleiden, ihren Unterhalt zum Theil bey denen Protestante sammeln müssen. Übrigens hat der hiesige Missionar an gestifteten Meßopfern jährlich 20 Rthl zu beziehen. Er hat ferner freye Wohnung zwey Gärten und ein kleines Stück Feld. Auf einem dieser Gärten stehen noch 100 Rthl Schulden. Sämtliche dieser Gründe sind sind unter verpflichtung Jährlichen Meßopfern der Mission übertragen und sind im Durchschnitte anzuschlagen 250 Rthl. Im Amte Hückeswagen befindet sich ebenfalls eine Missions Kirche, nämlich die Schloßkapelle. Diese wird von zweyen Geistlichen Franziskaner Ordens ebenfalls bedienet. Der daselbst wohnende Richter hat es übernommen, über die zur Frag gestellte Punkte das Umständliche zu berichten. Ich beharre in tiefster Ehrfurcht Euer Herzoglichen Durchlaucht unterthänigster treu gehorsamster Von Schatte10, Bd. 59 und 88 1804,24.4., v.Schatte belegt die Forderungen in Höhe von 19 Tl des Hermann Deus mit Arrest wegen Steuer-Rückständen, darüber beschwert sich dieser bei Hofkammer. Dem v.Schatte wird bei Strafe aufgegeben dem Deus die arrestierten Gelder zurückzugeben (HStAD JB VI 484) 1805 Caroline v. Schatte heiratet Lehrer Pfeiffer (Breidenbach, Amtspersonen, DHR 5/88) 1805 Postakten im Fürstlich Thurn und Taxisschen Zentralarchiv. Wermels-kirchen Posthalterei. Beschwerde des Posthalters Fuchs gegen den Herrn Amtsverwalter v. Schatte zu Bornefeld-Hückeswagen wegen von letzterem ihm zugefügte Störung des dortigen Kaiserlichen Postdienstes und damit verbundenen Gewaltätigkeiten. Verhältnisse zu Kurpfalz-Bayern wegen des Herzogtums Berg. Klagen über Exesse gegen Postbeamte und Postämter, obige Gewaltätigkeiten betreffend (die vorliegenden Akten zeigen nicht worum es sich handelt)10, Bd. 62 1805,14.3., Amtsverwalter v. Schatte im Auftrag des Amt Bornefeld-Hückes-wagener Gerichts erläßt Verordnung, daß wenn dem Antrag des Gläubigers nicht Folge geleistet wird gegen ihn die Exekution erfolgen soll in Sachen Kaufmann Joh. Adolf v. Gürtzgen zu Amsterdam, gegen Joh.Pet. Reinshagen zu Bever, betreffen einer Bürgschaft von 5984 Gulden für seine Schwester, die Witwe Mathias Arntz geborene Reinshagen (HStAD JB H B V 115) 1805,21.3., v. Schatte erklärt, daß der Kläger v. Gürtzen den Bürgschein vorlegen und eine Caution stellen soll (HStAD JB H B V 115, S. 26R) 1805,18.4., v. Schatte erläßt in Sache v. Gürtzgen gegen Reinshagen einen letzten Bescheid (HStAD JB H B V 115, S. 35) 1805,24.4., Beilage und Erklärung einer Karte (die Karte selber fehlt) die auf obrigkeitlichen Befehl über des Herrn Engelb.Luckhaus sein Grundstück und deren zufolge Auszug des Remscheider Lagerbuchs bei dem Peter Thönnes Hof und Land bemelte Wege zu Bliedinghausen gezeichnete Karte. Dekret. Auf Anstehen des Luckhaus erhält der Landmesser Händeler den Auftrag den o.g. Weg zu vermessen. Unterschrift v. Schatte4, S. 730 1805,25.4., Reinshagen bezweifelt in obiger Sache (vom 18.4.) die Zuständigkeit des v. Schatte und verlangt einen ordentlichen Richter (HStAD JB H B V 115, S. 36f) 1805,8.5., v. Schatte präsentiert Dietrich Dollheuer als Scheffe am Bornefeld-Hückeswagener Gericht für Wermelskirchen. Der wird vereidigt und es wird ihm ein Platz bei Gericht angewiesen4, S. 648 1805,8.5., v. Schatte dekretiert im Prozeß Schumacher gegen Zimmermann, Rausmühle, die letzteren sollen das eingeklagte Kapital innerhalb acht Tagen bezahlen10, Bd. 9 1805,24.7., v. Schatte schreibt nach Düsseldorf. Der Pastor Fink habe seinen Ordenshabit auf höchsten Befehl mit weltlicher Priesterkleidung verwechselt ohne dafür vergütet worden zu sein. Dafür mußte er sich verschulden und die Gläubiger dringen nun auf Bezahlung. Er bittet um eine Zulage zum Gehalt des Fink (HStAD Reg Ddorf 4259) 1805,29.7., v. Schatte erhält erstmals den Auftrag die Akten zum obigen Fall zum Hofrat einzusenden (HStAD JB H B V 115, S. 57) 1805,14.9., Vor v. Schatte, Gläubiger gegen Friedr. Caspar Herbertz4 1805,14.9., Das Bornefelder Gericht in Wermelskirchen vor Amtsverwalter v. Schatte. Deitermann & Cons. gegen die Magd des Herbertz, Elisabeth Schäfer. Diese fordert den rückstehenden Liedlohn in Höhe von 20 Rthl vorab aus der Masse an sie auszuzahlen. Dekret. Die Forderung wird anerkannt und sofortige Zahlung veranlaßt14, S. 676 1805,9.10., v. Schatte berichtet nach Düsseldorf: Der Kaufmann Tilman Cramer aus Köln hat 1753 ein Geschenk von 500 Rthl der Kath. Kirche vermacht mit dem Beding, daß zwei Messen wöchentlich zu lesen sind. So hat es 1757 der Missionar Klümper am 25.6.1757 in das Tauf-, Heirats- und Sterbebuch eingetragen. Das Kapital wurde noch am 21.2.1787 an Gotfried Floßbach zu Hückeswagen ausgeliehen gegen 4 % Interesse (HStAD RegDdorf 4259) 1806 v. Schatte nimmt teil an der Grenzbegehung zwischen Amt Bornefeld und und Amt Miselohe10 1806,19.1., v. Schatte berichtet dem Hofrat, daß die Proklamation Maximilian Josephs zum König von Bayern in Hückeswagen "vor versammeltem Volke" von der Kanzel verkündet worden sei. Am 23.3. erfuhr man, daß daselbst der König von Bayern sein bergisches Land an Napoleon abgetreten habe und dieser seinem Schwager Joachim Murat die Regierung übergab (ZBGV Bd. 25, S. 42f ) 1806,1.3., v. Schatte sendet das Verzeichnis der Einkünfte des Kath.Pfarrers zu Wermelskirchen nach Düsseldorf. Gerichtl.Obligationen: 1) 100 Rthl an Albert Esher, Anna Wasserfuhr gestiftet von Richter Mühl-heim 1767 zu 4 %. 2) 25 Rthl an Pet.Joh.Juiard, Maria Kemmerling (Kirchmeister Guiard im Kurpfälzischen Hof?) gestiftet von Rittmei-ster Jos.Wilh.Brosy 1764 zu 4 %. 3) 35 Rthl an Ww Christ.Altenhof gestiftet von Christ.Mayborn 1773. 4) 500 Rthl an Gottfr.Floßbach, Maria Schnellenberg gestiftet von Tilm.Cramer zu Köln für die Lesung von wöchentlich zwei Messen 1787 zu 4 %. 5) 50 Rthl an Wilh. Juiard aus fundierten Messen-Geldern 1783 zu 4 %. Gesamt an Zinsen 27 Rthl (HStAD Reg Ddorf 4259) 1806,17.5., Kopie der Edikte und Verordnungen des v. Schatte im Prozeß vor dem Hofrat der Besitzer der Dhünnenburg Brüninghaus, Röder und Jäger gegen die Besitzer der Groß-Frenkhauser Güter Steffen und Conrad, später Platte wegen Nutzung für den Weidegang (HStAD JB H B V 51) 1806,18.5., v. Schatte bestätigt den Bericht vom 1.3. über die Einkünfte des Kath.Pfarrers, auch habe dieser niemals 60 Rthl aus der Kellnerei Burg erhalten. Richter Deycks bestätigt dies (HStAD Reg Ddorf 4259) 1806,28.8., v. Schatte erteilt Bescheide in obiger Sache (HStAD JB H B V 115, S. 61ff) 1806,9.9., v. Schatte erhält nochmals den Auftrag die Akten in Sachen Kaufmann v. Gürtzgen zu Amsterdam, gegen Joh.Pet.Reinshagen zu Bever, an den Hofrat in Düsseldorf einzusenden (HStAD JB H B V 115, S. 2) 1806,18.9., Vor v. Schatte am Gericht tragen beide Seiten in obiger Sache ihre Ansichten nochmals vor (HStAD JB H B V 115, S. 71f) 1806,20.12., Zur Aufnahme des Schulwesens in Dhünn schreibt v. Schatte, der Dhünner reformierte Pfarrer hat die Tabelle sehr unleserlich beschrieben und hätte dieselbe durch einen der Schullehrer müssen beschreiben lassen. Die 4te Frage hat er gar nicht beantwortet, überhaupt mehrere Fragen übergangen10, Bd. 31 1807 v. Schatte hat u.a. auch die Aufgabe Ursprungscertificate für Export-waren auszustellen (Engels, W., Werkzeugindustrie, S. 231) 1807,27.2., v. Schatte verkündet Erlass gegen Pulverfabrikant Buchholz und Freiherrn von Bourscheid (v.Berg, Familie Buchholz, Düsseldorf 1920, S. 118) 1807,25.7., v. Schatte bestätigt den Eingang und die Weitergabe einer Weisung aus Elberfeld an die Scheffen (HStAD Dep Schumacher I, 6, S. 30) 1807,13.10., Aufhebung der Ämtereinteilung (Scotti, Bd. II. 2987, III. 3030, 3045) 1808 v. Schatte besitzt auch ein größeres Grundstück auf der Eich (s.Chart "ein Örtgen Busch zur Eich", im Prozeß der Anwohner der Eich ge- gen die Eingesessenen des Dorfes)21 und 10, Bd. 79 1808,23.6., Daß der hiesige Schullehrer Werner fernerhin bei seinem geringen Einkommen und Verdienst nicht mehr bestehen könne, und daß derselbe rücksichtlich seines seitlichen Betragens und unermüdeten Fleiße schon längst eine Gehaltszulage zur Unterstützung verdient hat bescheinigt. Der Verwalter des Amts Bornefeld v. Schatte. Dieses bezeuge ich nicht nur, sondern bitte zugleich rücksichtlich auf die einzige im Amt Bornefeld gelegene Katholische Schule zu nehmen. Die Lage derselben ist der hochlöblichen Schuldirektion genügsam bekannt. Fr. Pant. Finck, Missionarius und Pfarrer allhier10, Bd. 33 1808,30.9., Schreiben mit Verordnung des Ministers des Inneren wegen Ernennung der Municipalitätsmitglieder und Bestimmung zur Anstellung und Vereidigung an Direktor Frowein (späterer Maire genannte Bürgermeister). Dieses wurde Amtsverwalter von Schatte präsentiert und dieser ersucht, die Beigeordneten und die Municipalräte einzuladen und beim Scheffen Schmitz die Vereidigung vorzunehmen.41 1809,23.8., Der geprüfte Lehrer und Küster Joseph Pfeiffer, 19 Jahre, später Eidam v. Schatte, tritt seine hiesige Stelle an der Kath. Schule an10, Bd. 34 1810,12.1., Auf Antrag des Schullehrers auf Oberstraßen in der Gemeinde Wermelskirchen namens Leonhard Jaberger wird demselben bescheinigt, daß er sich während seines Daseins immer ordentlich aufgeführt und die Jugend fleißig und zur Zufriedenheit der Oberstraßen und Borner Bewohner unterrichtet habe. Unterschrift v. Schatte10, Bd. 32 1810,7.10., Das Bornefelder Gericht tagt unter dem provisorischen Rich- ter v. Schatte der aber noch Amtsverwalter genannt wird4, S. 658 1810,25.10., Bericht des späteren Eidams v. Schatte, Lehrer Joseph Pfeiffer, über den Zustand seiner Schule und den Verbesserungen welche er für geeignet halte. Die innere Beschaffenheit der Schule ist gewiß höchst zweckwidrig. A) befinden sich in derselben, anstatt der in zweckmäßig eingerichteten Schulen vorhandenen Schreibbänke, die sogenannten Biertische, welche nicht nur zum Schreiben sehr unbequem sind und weil die Tintenfässer darauf unbefestigt stehen, manche Unordnung verursachen, sondern auch wegen ihrer Breite den Raum des Schulzimmers merklich verengen. B) Sämtliche von den Kindern gebraucht Sachen wie Lese- und Schreibbücher u.a.m. gesammelt auf den Tischen liegen wo sie dann dem Staub und mancher Beschmutzung ausgesetzt sind. C) Sind hier keine der Schule gehörige Tintenfässer vorhanden, ein Mangel welcher gar zu oft den guten Fortgang des Unterrichts hemmt. D) Sind die Bänke außerordentlich schlecht. E) Der Ofen so zerbrochen, daß er zum Einheitzen nicht mehr gebraucht werden kann. Was endlich den Zustand des Gebäudes betrifft, ist mit der Schule keine Vergleichung zu stellen. So schlecht die innere Beschaffenheit ist, so ist der Zustand des Schulgebäudes doch noch weit schlechter. Das Fundament ist bereits an einer Seite unter der Last des Gebäudes merklich in die Erde gesunken. Da das von Zeit und Witterung sehr abgenagt ist so läßt sich voraussehen, daß es noch immer tiefer sinken wird, wodurch dann das ohnehin faule Holzwerk dem Einsturz nahe gebracht werden wird. Überdies ist das Mauerwerk auch keineswegs so beschaffen, daß es durch seine Festigkeit die Einwohner vor der Gefahr des Einsturzes schützen könnte, denn die hölzernen Gefacher sind mit Lehmwänden ausgefüllt, und diese so baulos, daß einige damit sie nicht vollends einstürzen mit Brettern zurückgehalten werden, andere hingegen sind zwar noch fest, aber so durchlöchert, daß jede Art von Witterung durchdringen kann. Dieser Umstand nötigt mich allein, diesen Winter, um nicht noch meine Gesundheit zu verlieren, das Schulhaus zu verlassen, und von meinem kärglichen Einkommen auch noch Schlafzimmermiete zu bezahlen. Da also eine Hauptverbesserung höchst nötig wäre, bloß um die Menschen darauf von den mannigfaltigsten Gefahren, worin sie schweben, zu befreien, so werde ich mich nunmehr bemühen der Hohen Regierung im Detail über die durchaus nötigen, mit den Lokalverhältnissen und sonstigen Umständen vollkommen harmonierenden Verbesserungen zu antworten. Das Schulhaus liegt am Abhang eines Berges und der hintere Teil desselben ist bei heftigem Regen oder bei abgehendem Schneewetter ganz dem herabströmendem Wasser ausgestzt, welches nicht selten bedeutenden Schaden anrichtet und den untersten Teil des Hauses nie trocken werden würde. Man müßte also: 1) um diesen schädlichen, höchst nachteiligen Umstand zu heben den noch zu Schule gehörigen kleinen Teil des Berges abnehmen lassen, die Grenzlinie mit einer starken Mauer versehen, damit die Erde nicht nachschieße und an beiden Seiten einen Abzuggraben anbringen lassen. In diesem Zwischenraum könnte dann auch dem Mangel an Abtritten, ein wesentliches Bedürfnis der Schule, abgeholfen werden. 2) Weder Keller noch Holzstall sind vorhanden, ersterer könnte sich füglich unter dem Schulzimmer und letzterer in dem vorm Schulhaus befindlichen Gärtchen angebracht werden. 3) Sämtliche Türen des Hauses können fast nicht mehr gebraucht werden. 4) Zwei neue Treppen sind höchst nötig. 5) Die Fußböden eines jeden Zimmers, wie auch des Speichers, der bis dahin noch garnicht bedeckt war, müßte neu gebrettert werden. 6) Müssen die Wände beinahe alle neu gemacht und die schadhaften Balken ausgebessert werden; sodann müßte man die Außenseiten der Wände, um sie vor Regen und Schnee zu schützen, mit Brettern bekleiden lassen. 7) Die Plafonds aller Zimmer müssen neu gemacht werden. 8) Müßten die Fenster des Hauses neu gemacht und ... zugleich mit Fensterladen versehen werden. Möchte dieses Detailum, welches ich auf Auftrag des Herrn Maire Frowein entwarf, den Forderungen und Erwartungen Eurer Hochgräflichen Exellenz vollkommen entsprechen, dies wünscht sehr des Herrn Präfekten untertänigster gehorsamster Diener Jos. Pfeiffer Lehrer10, Bd. 34 1810,20.11., Im Verzeichnis der Schulkinder von 6 bis 12 Jahren wird im Dorf Wermelskirchen, Haus Nr. 162 v. Schatte, Amtsverwalter, genannt und seine Tochter Josepha, 10 Jahre10, Bd. 32 1810,26.12., Pater Servatius Rollmann, Kath. Pastor, schreibt an die Generalschuldirektion. Der hiesige Schullehrer Joseph Pfeiffer, der sich während meines hierseins, sowohl als vor diesem, stets nach dem strengsten Sinn der Moralität aufgeführt hat, und der sich nichts so sehr angelegen sein ließe, als durch treue Ausübung seiner wichtigen Amtspflichten das allgemeine Wohl zu befördern, ist nun im Begriff sich mit der Tochter des hiesigen Herrn Amtsverwalters von Schatte zu verehe-lichen. Durch diese Heirat nun könnte dieser beliebte junge Mensch sein Glück machen, wenn ihn dabei nicht eine wichtige Forderung des Herrn Amtsverwalters hinderte. Eine Forderung, die der Herr Generaldirektor ohne Zweifel leicht befriedigen könnte, wenn sie dem Pfeiffer Ihre hohe Gewogenheit gewürdigt schenkten. Sie wissen bereits wie das hiesige Schulhaus und die dabei befindlichen Einkünfte beschaffen sind und daraus können hochdieselben leicht folgern, wie schwer es so einem Vater sein würde, seine Tochter in ein solches Gehücht einziehen zu lassen. Daher fordert er daß der Lehrer Pfeiffer zuvor eine andere Stelle haben soll, ehe er ihm seine Tochter geben wird. Obwohl ich nun den Lehrer Pfeiffer liebend gern hier hielte, so kann ich dieses als Christ doch nicht wünschen weil er dadurch sein Glück, seine Ruh und Zufriedenheit verlieren würde. Meine untertänigste Bitte für ihn an hochdieselbe, sie wolle seine traurige Lage beherzigen und als wahrer Christ bei einer Gelegenheit wo sie zwei gute Menschen wirklich glücklich machen könnten, auf ihn gnädigst Rücksicht nehmen. In der Hoffnung, daß hochdieselbe hiernach meiner demütigsten Bitte zuvorkommen wird, bin ich mit wahrer Hochachtung Euer Hochwohlgeboren untertänigster Diener10, Bd. 32 1811 Eheleute v. Schatte, Einwilligung zur Ehe der Tochter (Notar Schade Hwagen 146) 1811 Joseph Pfeiffer, Eidam des v. Schatte, übernahm die Wermelskirchener Postexpedition und ging anschließend als Lehrer nach Gerresheim. (n.Heinrichs, Alt-Wermelskirchen, S. 143) Die Vorgänger in der Posthalterei zu Wermelskirchen waren 1679 Hindrich Brunsberg, 1691 Johann Bertram Brosy, 1773 Maria Helena Brosy, 1727 Johann Arnold Brosy, um 1785 Helena Brosy und ihr Ehemann Johann Michael Fuchs, um 1804 Johann Fuchs jun.10, Bd. 62 1811,17.1., Schullehrer Josef Pfeiffer schreibt an den General-Schuldirektor. Schüchtern und bange wagt es ein Unglücklicher, der unbesonnen - doch notgedrungen - die Gesetze der Ordnung und Pflicht überschritt, vor Ihnen mit gegenwärtiger, demütigster Vorstellung zu erscheinen und von Ihnen milde Güte und Gnade sowohl, als väterliche Schonung, Verzeihung meines begangenen Fehlers und die vorige Huld und Gewogenheit demütigst zu erflehen. Sie werden sich gütigst zu erinnern wissen, daß ich am 29ten Dezember v.J. bei Ihnen gewesen bin, sie mit meiner äußerst drückenden Lage bekannt gemacht habe und Sie untertänigst bat, sich meiner allergnädigst anzunehmen. Sie hatten denn auch die hohe Gewogenheit zu versprechen mir gegen Neujahr eine Resolution zukommen zu lassen. Nach einer alten Gewohnheit ist hier von Christfest bis Dreikönigstag keine Schule und in dieser Zwischenzeit hoffte ich auf das Versprechen, aber vergebens! Mir ist nichts zugegangen. Indessen wurden aber die Heiratsangelegenheiten, da sie einmal angefangen waren von Herrn Amtsverwalter von Schatte tätig festgesetzt und seine dringenste Forderung war diese: Ich sollte meine Stelle, die mir doch keinen Unterhalt verschaffen könnte, niederlegen ..., und bei einer anderen fällig werdenden Stelle allergnädigst Rücksicht zu nehmen, bis dahin wolle der Herr Amtsverwalter für meinen Unterhalt Sorge tragen. Es mißfiel es mir aber meinen Posten ohne förmliche Entlassung zu verlassen, doch was sollte ich tun? Meine Heirat mit der Demoiselle Caroline von Schatte war unaufschieblich, und ohne Entsagung meiner Stelle konnte ich nicht dazu kommen, zudem rät mir ein jeder die Forderung des Herrn Amtsverwalters zu befriedigen und jeder entschloß sich gerne, seine Kinder, deren nur 20 hier vorhanden sind, und 19 meine Schule besuchten, so lange zur Reformierten Schule zu schicken, bis die hohe Stelle ein anderes Subjekt an meiner Stelle bestimmt hätte. Der Unterricht wird nun auf diese Art fortgesetzt und den Küsterdienst habe ich bis dahin beibehalten, folglich leidet unsere Gemeinde durch meine Abdankung einstweilen garnichts und dies könnte mich auch bewegen meine Stelle niederzulegen. Meine untertänigste Bitte an Eure Hochwohlgeboren ist demnach diese: Hochdieselben wollen meine traurige Lage beherzigen, den Fehler den ich in derselben aus Not begangen habe, gnädigst verzeihen und sich eines Menschen annehmen der Ihrer Gerechtigkeit beraubt, dem Tode der gräßlichsten Verzweifelung nahe gebracht werden würde. Übrigens durch eine hohe Verordnung meine Entsagung gültig machen und so bald als möglich ist ein anderes Subjekt von Düsseldorf aus zur Fortsetzung des Unterrichts hieselbst zu bestimmen. Mit gänzlicher Unterwerfung des hohen Willens und mit tiefster Ehrfurcht bin ich demnach Euer Hochwohlgeboren untertänigst gehorsamster Joseph Pfeiffer10, Bd. 33 1811,21.1., An den Herrn Präfekten des Rheindepartements. Der Kath. Schullehrer Pfeiffer in Wermelskirchen der wegen seiner äußerst schwachen Competenz um eine neue einträglichere Lehrerstelle wiederholt angerufen hatte war wegen seiner bisher bewiesenen Amtstreue bereits die Verheißung zugegangen, daß bei einer schulischen Gelegenheit sein Gesuch berücksichtigt werden würde. Derselbe hat nun die Anzeige hierher gelangen lassen, daß er sich mit der Tochter des dortigen Herrn Amtsverwalters von Schatte verehelicht habe und der Vater derselben ihn zur Niederlegung seiner dortigen Lehrerstelle, die ihm doch keinen hinreichenden Unterhalt gewährt, dringend aufgefordert und ihm dagegen bis zur anderweitigen Versetzung unterstützen zu wollen verheißen habe. Benannter Lehrer hat um Verzeihung gebeten, daß er die förmliche Entlassung von seinem bisherigen Posten nicht habe abwarten können und sich desfalls gemäßigt gesehen den Schulunterricht auszusetzen. Damit nun der Unterricht für die dortige Katholische Schule nicht länger stockt, ist dem zu seiner Beschäftigung auf einige Monate dahier anwesend gewesenen Schullehrer Canditaten Gottfried Schulte aus Schwelm gebürtig, nach vorhergegangener Prüfung bedeutet worden, sich unvermittelt nach Wermelskirchen zu begeben und dort das Lehramt mit dem 1ten Februar d. J. provisorisch zu übernehmen. Hier-über wollen Sie Herr Präfekt den Maire sowie den Pastor in Kenntnis setzen lassen. In betreff des einstweilen auszumittelnden Schullokals habe ich mit Ihnen Herr Präfekt in meinem Schreiben vom 27. Nov. v. J. kommuniziert, demzufolge der Herr Maire das nötige wahrscheinlich bereits verfügt haben wird, da der benannte Lehrer von dem eingehenden Schulgeld der wenigen Kinder unmöglich subsistieren kann.10, Bd. 33 1811,26.1., Mademoiselle Anna Carol. Phil. von Schatte, geb. 10.7.1787(?) heiratet Joh.Wilh.Jos.Pfeiffer.10 Der Pfeiffer war Lehrer an der katholischen Schule, Wermelskirchen, heute Kölner Straße 12, im Volksmund genannt "Kitschburg" oder "Kitzburg". Der seltsame Name wurde von der Schuljugend vergeben da in der Schule viel "Kitsch", meint Unsinn, erzählt würde. Die Grundstücke v. Schatte und der Schule grenzten wahrscheinlich im hinteren Bereich aneinander und so haben sich über den Zaun zarte Bande gebildet.10 1811,30.1., Der Maire zu Wermelskirchen an den Arrondissements Präfekten Dr. Schleicher zu Elberfeld. Wohlgeboren, auf Euer Wohlgeboren verehrliche Weisung habe ich die Ehre berichtlich anzuzeigen, daß der ehemalige Schullehrer Pfeiffer, der seitdem der Schwiegersohn des Herrn Amtsverwalters geworden obgleich er keine Aussicht zu irgend einem Verdienst hat, sich schwerlich zu Fortsetzung der Schule bequemen wird. Eure Wohlgeboren begleite ich anliegend dessen Schreiben an mich so wie die Anzeige des Herrn Pastors und Kirchmeisters von der Äußerung des Pfeiffers gegen ihn. Taugliche Subjekte zu Besetzung dieser Stelle von hier aus vorzuschlagen ist nicht möglich, indem die Gemeinde keine enthält. Bekanntlich ist die hiesige Gemeinde zu klein und zu arm, als daß sie einen guten Schullehrer ein anständiges Gehalt geben könnte, zumal wenn solcher verheiratet ist. Er schlägt dann Lehrer Werner aus Wipperfürth vor der zwar verheiratet ist aber keine Kinder bekommen wird. Unterschrift Frowein (Maire)10, Bd. 33 1811,30.1., Der Pastor Servatius Rollmann und Kirchmeister Tierarzt Math. Molter schreiben an den Maire, daß der Eidam v. Schatte, Joseph Pfeiffer keine legitime Entlassung aus dem Schulamt hätte, aber in Abwesenheit des Schuldirektors Hardung wäre ihm von seiner Exelenz dem Herrn Minister des Innern die Entlassung versprochen worden10, Bd. 33 1811,25.3., Amtsverwalter v. Schatte schreibt an den Mair Clarenbach in Dabringhausen. "Da der ehemalige Amtmann v. Nagel um Rückerstattung der Amtstaxgelder beim hohen Ministerium eingekommen ist und zufolge Präfekturweisung die Kommunen, welche vormals die Ämter Bornefeld und Hückeswagen ausgemacht haben, über einige Punkte vernommen werden sollen, so wird der Herr Mair von Dabringhausen, Dhünn und Niederhonschaft Wermelskirchen hierdurch eingeladen mit einigen aus diesen Kommunen zu empfehlenden Deputierten am 24. dieses Monats, nachmittags 2 Uhr hier beim Scheffen Schmitz zu erscheinen und vorläufig den Verhalt des ganzen dahier einsehen zu wollen, um mit den Bestbeerbten die Gegenstände in Bewertung zu nehmen. Mit Hochachtung v. Schatte". (StA Wkirchen Sig 73, III/10-3/9) 1811,16.5., v. Schatte erhebt ein Protestativ gegen die Abfällung zweier Eichen, vor Notar Hamm, Wermelskirchen10 1812 Durch die Einführung der französischen orientierten Verwaltung wird der C. Ph. v. Schatte nach eigenen Angaben ohne Stellung, 34305 1812 v. Schatte hat 1204 Franc geliehen bei Johann Val.Platte, Große Ledder, Löschungsbewilligung, 3435 1813 v. Schatte erteilt die Einwilligung zur Löschung vor Notar Hamm10 1813 v. Schatte, zahlt 24 Taler zum Nachtwächtergehalt für Haus Nr. 1623 1815 v. Schatte wird Mitglied im neugebildeten Kath.Kirchenvorstand, neben Friedensrichter Reinhausen, Wegebaumeister Wormstall, Notar Pfleger, Ackerer Schumacher aus Höhrath und Kleidermacher Monreal 1817 v. Schatte wird Präsident des Kath.Kirchenvorstandes(HStAD Reg Ddorf 20314) 1823 v.Schatte als Präses des Kath.Kirchenrates zeigt an, daß Pfarrer Dahl zum Pfarrer in Engelskirchen ernannt wurde. Es wird gebeten den Vikar Breidenbach aus Herkenrath zu ernennen (HStAD Reg Ddorf 4260) 1823,25.10., Die Regierung hat eine Kompetenzerhöhuuung abgelehnt und der Kirchenrat stellt die Verhältnisse und den Ursprung derr Kath.Kirche insgesamt dar. Bekanntlich sei die frühere Kirche, das Pfarrhaus und alle Revenüen zur Zeit der Reformation der Reformierten Gemeinde zugefallen. Die jetzige Kath. Pfarre sei vor mehr als 100 Jahren von dem Franziskaner-Kloster zu Wipperfürth als Mission entstanden. Diese Mission war für die Gemeinde mit wenig oder gar keinen Kosten verknüpft, denn der Missionar, ein Franziskaner-Mönch, erhielt seine wenigen Bedürfnisse größtenteils aus dem Kloster. Wenn ihm etwas fehlte pflegte er eine Kollekte bei allen hiesigen und auswärtigen Pfarrgenossen auch anderer Konfessionen abzuhalten. Bei Aufhebung der Köster erkannte unser damaliger Landesherr, der Kurfürst von Pfalz-Bayern, die Verpflichtung per Gesetz vom 30.6.1804, die zu diesen Klöstern gehörigen Pfarreien und Missionen aus dem Klosterfond zu dotieren. Dieses Gesetz habe bis heute Gültigkeit. Es werden dann die verschiedenen Stationen mit Pastor Rollmann, Pastor Neuhaus, Pastor Meurer, Pastor Dahl und Pastor Schröder geschildert und wiederum um Kompetenzerhöhung für einen neuen Pastor gebeten. Die Notwendigkeit einer Kath.Pfarre ergebe sich aus der Anzahl von ca. 800 Seelen aus hiesigem Kirchspiel, Dhünn, Dabringhausen, Burscheid und Remscheid. Auch wären an Sonn- und Feiertagen sehr viele Reisende, Fuhrleute und Obsthändler als Besucher des Gottesdienstes zu finden. Eine Auflösung der Pfarre würde einer Verwilderung der Pfarrgenossen mit sich bringen, besonders da diese aus Fabrikarbeitern, Handwerkern und Gesinde bestehe. Allein die etwa 20 Pfarrgenossen die angesessen oder Beamte sind können die Pfarre nicht unterhalten. An gutem Willen habe es wahrlich nicht gefehlt und nur durch freiwillige Beiträge ist in jüngster Zeit der Bau einer Galerie, die Anschaffung einer Orgel, und der notwendigsten Kirchengeräte ermöglicht worden. Als da sind Bänke, Meßbuch, Paramente und Leinwand. Auch ist der Wiederaufbau der einsturzgefährdeten Sakristei und der Neubau des Pfarrhauses ermöglicht worden. Wir bitten also um Bestimmung einer angemessenen Kompetenz aus dem vorhandenen bedeutenden Fond der aufgehobenen Klostergüter. Präses v.Schatte, Joh.Pet.Pleis, Kirchmeister, Jos.Monreal, Joh.Röntgen, Joh.Bauer, Fuchs (HStAD RegDdorf 4259) 1823,28.11., v. Schatte stellt als Präsident des Kirchenvorstands ein Liste der katholischen Gemeindemitglieder und der Einkünfte der Kirche von 195 Talern in Wermelskirchen zusammen. Er selbst zahlt für vier Personen über 14 Jahren 4 Taler Klassensteuer und schreibt unter Bemerkungen "verschuldetes Vermögen", mit seiner eigenen, schon etwas zittrigen Hand10, Bd. 59, 88 1823,28.12., v. Schatte als Präses des Kirchenvorstandes stellte eine Liste der Einkünfte der Kath.Pfarrstelle zusammen, danach belaufen sich diese auf 195 Rthl 11 Gr (HStAD RegDdorf 4259) 1824 v. Schatte als Präses und J.Fuchs als Sekretär, bitten Bürgermeister Böcker den Vikar Kleutgen von Hitdorf als Pfarrer bei der Regierung anzutragen, besonders, da Pfarrer Dreiner zur Burg, diese Stelle nicht mehr mit versehen wolle (HStAD RegDdorf 4260) 1824 Theresa und Josepha v. Schatte, genehmigen den Verkauf des Gutes Wosbach (Wustbach) durch ihren Vater, nur Land, 33945 1824,20.7., Familienratsbeschluß zum Verkauf des Gutes Wustbach. v. Schatte, erklärt, daß er seit 1812 ohne Anstellung wäre, erst ab 1818 Pension erhalte, mit 350 Taler verschuldet und sein Haus sehr reparaturbedürftig sei. Verkauf des Gutes an Wilh.Fahrenberg, Unterweg, und Pet.Schmidt, für 650 Taler, Taxwert war 716 Taler, groß 25 Morgen, 34305 1830 v. Schatte, besitzt in Wermelskirchen, Dorfhonschaft, den Kataster- Artikel 324, groß 6 Morgen, mit Haus in Flur 5 Parzelle 873 1832 v. Schatte erteilt Vollmacht an seinen Eidam Notar Hanf, Bensberg, (die Unterschrift ist altersbedingt sehr zittrig) 69405 1833,7.6., verstirbt 87jährig der Carl Phillip von Schatte10, Bd. 82 1833,21.10., Es erfolgte ein Rezeß über die Verteilung der Aktivforderungen zwischen: 1. Ehepaar Schullehrer Josef Pfeiffer und Caroline v. Schatte, Gerresheim, 2. Theresa v. Schatte, ohne Gewerbe, Wermelskirchen, 3. Eheleute Friedr.Hanf, Notar, und Josefa v. Schatte, Bensberg, 4. Blandine v. Schatte, ohne Gewerbe, Wermelskirchen, Wert 6210 Taler, 7653-555 1833 Die Erben von Schatte, versteigern ihr Erbe, den Kataster-Artikel 324, mit Haus, früher Nr. 162, jetzt Nr. 317, Schätzwert 2000 Taler, Steigerpreis einzeln 2252 Taler, Steigerpreis gesamt 2760 Taler, an den Bäcker Joh.Abr.Küpper, 76705, Haus auf Parzelle 87, mit Karte, die Parzelle 86 ist der Garten dahinter (HStAD Rep. 3014 Notar v. Ley, mit Plan)

Anhang Carl Phillip von Schatte von Oberstudienrätin Helene Esser, Ur-Ur-Enkelin des Carl Ph. von Schatte, Köln 2005. Auszug durch freundliche Vermittlung von Lothar Kellermann, Ehrenvorsitzender des Bergischen Geschichts-Vereins, Abt. Wermelskirchen:

Erhalten sind Porträts der Eheleute im Scherenschnitt, ebenso eine Petschaft mit dem Schatte'schen Wappen (nach rechts aufspringende Katze), Akten und Korrespondenzen in Vermögensangelegenheiten der Familie. Rein persönliche Nachrichten sind spärlich. Es ist jedoch ein Brief von seiner Hand erhalten, der etwas über seine Lebensumstände sagt und seine Art durchblicken läßt.

   Dieser Brief ist nur mit "Carl" unterzeichnet; es fehlt also die vollständige Namensangabe, ebenso das Datum. Beides geht jedoch aus dem Kontext indirekt hervor. Der Absender redet den Empfänger "Herr Gerichtsschreiber Amts Portz von Schatte wohlgeboren in Bensberg" als seinen Bruder an. Es handelt sich um Johann Albert Rudolph von Schatte, im Jahre 1750 geboren (kath. Kirchbuch Bensberg). Er war Nachfolger im Amt des Vaters.
   Das Datum des Briefes läßt sich erschließen aus der darin enthaltenen Mitteilung vom Tod seines Kindes namens Johann Albert Rudolph. Die Taufe dieses jüngsten Sohnes ist im Kirchenbuch vermerkt für den 1.10.1809. Der Brief ist also für dasselbe Jahr zu datieren.
   Was nun lassen Form und Inhalt des im Jahre 1808 von Carl Philipp an seinen Bruder JohannRudolph gesandten Brief über den Verfasser, seine Art und damaligen Lebensumstände erkennen.
   Zur äußeren Form des Schreibens: Das Material ist Büttenpapier, mit ausladendem Wasserzeichen versehen. Es hat, wenn auch am Rand eingerissen und durch Feuchtigkeit mit Flecken beschädigt, dem Zahn der Zeit widerstanden, so daß die Buchstaben nicht verschwommen, sondern klar hervortreten. Der Text bietet in regelmäßiger Zeilenfolge, mit Schnörkeln verziert, meist deutsche Kursivschrift; bei Rufnamen sind lateinische Schriftzeichen verwendet. Die Rechtschreibung - erst Ende des Jahrhunderts festgelegt - verläuft "frei". Die Sprache nähert sich derjenigen der deutschen Klassik. Im Aufbau des Textes ist die Befolgung einer rhetorischen Regel zu erkennen. Auf die Einleitung folgen drei Zentralpunkte und der Schluß. Begrüßung, drei Mitteilungen und Abschiedsworte. Entsprechend sind die Abschnitte durch Einrücken der Zeile erkennbar.
   Den Brief durchdringt betroffene, ja pessimistische Stimmung. Bei den zentralen Themen beklagt der Schreiber zuerst den wirtschaftlichen Niedergang im Lande, der durch Teuerung auch Begüterte wie ihn selbst hart getroffen hat. Es wirken sich die materiellen Folgen der französischen Revolution und der anschließenden Kriege aus: Erzwungene Abgaben an die durchziehenden Truppen, Bezahlung mit wertlosem Papiergeld (Assignaten), Plünderungen (ein Verzeichnis von Verlusten im Jahre 1795 liegt vor), Enteignungen (so lt. Prozeßakten ein Gutshof der Mutter), Continentalsperre durch England. Der Amtsverwalter sieht das am Ende des 18. Jahrhunderts in seinem Tätigkeitsgebiet aufblühende Gewerbe, die Industrie und Landwirtschaft als zerrüttet an und betrachtet mit Mißfallen die Freude von "Knechten und Mägden" an der revolutionären Maxime "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit".
   Es folgen Mitteilung vom soeben eingetretenen Tod des jüngsten Sohnes trotz aller Mühe, ihn am Leben zu erhalten. Der Vater sucht den Trost in christlichem Vertrauen auf die Güte Gottes. Die Nachricht ist kurz gehalten. Es verbindet sich mit diesem Unglück das Erlöschen der Familie in männlicher Linie. Das letzte der drei Themen betrifft die Neubesetzung der Pfarrerstelle in der katholischen Gemeinde Wermelskirchen, die der Briefschreiber als ihm unangenehm andeutet.
   Im Jahre 1809 ist der nunmehr ehemalige Amtsverwalter 63 Jahre alt, seine Lebensumstände sind hart, sowohl was die politische und seine finanzielle Lage anbetrifft, erst recht durch den Verlust des kleinen Sohnes.
   Der Mensch Carl Philipp empört sich angesichts des zerfallenden Gemeinwesens, bleibt aber beherrscht in der Sprache, ebenso bei der Kritik der Revolutionsfreunde. Sein christlicher Glaube stürzt ihn in der Trauer. Er meidet diplomatisch diskret eine ihm nicht genehme kirchliche Entscheidung. Herzliche Verbundenheit mit den Geschwistern ist offenbar.
   Die Zeilen sprechen für eine weltoffene, maßvolle und gebildete Persönlichkeit, wie die nachstehende Übertragung zeigt.

An den Herrn Gerichtsschreibern Amts Portz von Schatte wohlgeboren in Bensberg

   Mein lieber Bruder!

Ich hoffe, Es werde Dir und den lieben Schwestern noch wohl ergehen, ich schlage mich so gut durch als möglich, kan aber nichts mehr gewinnen, sondern die theurung frißt alles weg, was man nur auf und beybringen kann, jederman sinkt und gehet algemach zu grund, der bauren stand, die kaufmanschaft, die fabrikanten und die fedefechter seynd zerrütet, nur knechte und mägde freuen sich ihres unbesorgten freyen lebens, verhöhen jährlich ihren Lohn, und geben nichts ab.

   Es kann indeßen nicht lange mehr so stehen, und es wird wieder ein übel ausbrechen, woran niemand gedacht hätte; wir müssen Es kommen laßen. ----
   Der kleine Johann Rudolph ist seinen geschwistern und vorfahren in die ewigkeit nachgefolgt, Er konnte aller angewendeten mühe ohngeachtet der höllischen Krankheit nicht mehr widerstehen, und besitzet das Reich des himmels am Throne Gottes, welches nicht Vergehet. ---
   Unser Herr pastor Finck ist nach Hilden Versetzt, wir erhalten dem Vernehmen nach einen geistlichen Herrn von Roesrath nahmens Servatius Rolmann, was dieser für eine Rolle spielen kan, wird Dir vielleicht bekannt seyn; Bringer dieses der Kirchmeister Molter soll hingehen, um diesen Man zu sprechen. So bald dieß werden kann, komme ich zu euch, und dan müßen wir doch einmahl unsere theilungs-Sache in überlegung nehmen, Ehe wir sterben; Lebet inmittels gesund, und empfanget den hertzlichen Gruß Eures aufrichtigen Bruders	Carl  (v. Schatte Wermelskirchen)

Anmerkung Carl Phillip von Schatte war auch Präsident des Katholischen Kirchenvorstandes in Wermels-kirchen und der Kirchmeister Matthias Molter war der Wermelskirchener Vetrinärarzt, wohnhaft an der Taubengasse. Die Veröffentlichung der Karten und der Abbildungen soweit nicht anders vermerkt, erfolgt mit Genehmigung des Landesarchiv NRW, HStAD (Hauptstaatsarchiv Düsseldorf). Die Höfe Winkelhausen und Noithausen liegen in Odenthal und nicht in Wermelskirchen

Quellen 1 Mosler, H., Altenberger Urkundenbuch, Bd. I und II, Düsseldorf 1912 und 1955 1a Dittmaier, H., Siedlungnamen ... des Berg. Landes, ZBGV Bd. 74, Neustadt 1956, S. 29 1b Hausmann, W., Dabringhausen - Im Herzen des Berg. Landes, Dabringhausen 1974 2 Buse, K.,/Frantz, J., Abgabenlisten von 1441-1666 ..., Wermelskirchen 1991 2a HStAD JB I 1387. Kopie in: Breidenbach, Q & M Bd. LV, 1988. Erste Veröffentlichung durch: Georg von Below, Die Landständische Verfassung in Jülich und Berg, Düssel- dorf 1885-1891. Danach: P. Haendeler, Steuerliste für das Amt Bornefeld 1469, SD Berg. Volksbote, Burscheid April 1941 2b Kopie in Breidenbach, N. J., Q & M Bd. 105, gefunden durch U. Boelken, Stadtarchiv Leichlingen 3 Breidenbach, N. J., Familien, Eigentum und Steuern ..., Wermelskirchen 2003 4 Breidenbach, N. J., Das Gericht in Wermelskirchen ..., Wermelskirchen 2004 5 HStAD Kalkum, Notar Hamm, Rep. 229ff, aus Wermelskirchen 6 HStAD Kalkum, Notar Pfleger, Rep. 485ff, aus Wermelskirchen 7 HStAD Kalkum, Notar Wolf, Rep. 708, aus Wermelskirchen 8 HStAD Kalkum, Notar Zimmermann, Rep. 714ff, aus Wermelskirchen 9 HStAD Kalkum, Notar von Ley, Rep. 421a, aus Wermelskirchen 9a HStAD Kalkum, Notar Reichmann, Rep. 5738-5744, aus Wermelskirchen 9b HStAD Kalkum, Notar Hartmann, Rep. 5761-5761, aus Wermelskirchen 10 Breidenbach, N. J., Quellen & Materialien, Privatsammlung, Bd. I-CX, 1988-2006 11 Hinrichs, F., Altenberger Höfe zwischen Wupper und Dhünn, o.J. (Opladen 1967?) 12 Luchtenberg, P., Klostergut Luchtenberg. Festschrift des Altenberger Dombauvereins, 1969 13 HStAD Bestand Karten mit der jeweiligen Numerierung 14 HStAD Regierung Düsseldorf mit der jeweiligen Numerierung 15 HStAD GHzBerg 8727-28a, 9295, 1431-33 16 Breidenbach, N. J., Alte Häuser und Höfe im Wupperviereck, in Vorbereitung 17 Breidenbach,K.J., Das Schreib-/Rechenbuch der A.E.Jacobi, Rhein.-Berg. Kalender 1991 18 Haendeler,P., Der Fronhof von Dabringhausen, Jül.-Berg.Geschichtsblätter, 1940, ders.: Neues vom Fronhof Dabringhausen, SD Berg.Volksbote (Burscheider Zeitung) 1941 19 Niederau,K., Zur Geschichte des Berg. Adels. Die Stail von Holstein ... ZBGV 88, 1977/79 19a Heuser K.W., Berensterz bei Dhünn, ZBGV Bd. 87, 1974 20 Rech,M., Das obere Dhünntal, Köln 1991 21 Breidenbach,N.J., Historischer Atlas für Wermelskirchen und das Bergische Land, in Vorbereitung für 2007 22 Eicker,E.M., Die Säkularisierung der Abtei Altenberg, Dissertation Köln 1950 23 Ermert,H., Der ländliche Grundbesitz der Abtei Altenberg, ZBGV Bd. 56, 1927 (mit fehlerhaften Aussagen zum Fronhof an der Dhünn, den sie westlich von Pletzmühle bei dem Weiler Dhün der zu Odenthal gehörte, vermutet. Dieses Gut Dhün wurde 1399 als Manngut an Kloster Altenberg verkauft, Mosler AUB I 1009). Die noch exis- tierenden Akten des Hofgerichts Dhün wurden vom Autor lückenlos ausgewertet ohne daß ein Fronhof genannt wird. Das Gut Steinhausen wird auf S. 106 von Ermert als von Rembold von Onckendorf gekauft bezeichnet, tatsächlich wurde das Gut von Bruin von Garderode gekauft, Mosler AUB I 932. Bei Ermert fehlen die Altenberger Höfe Winkelhausen in Odenthal und Nüxhausen, früher Wermelskirchen, sowie der ur- kundlich vielfach nachgewiesene Fronhof an der Siebelsmühle) 24 Müller,Aeg., Beiträge zur Geschichte der Cisterzienser Abtei Altenberg, Bensberg 1892 (mit der älteren Literatur) 25 Lacomblet,Th., Archiv für die Geschichte des Niederrheins, Bd. VII, S. 298 26 HStAD Kalkum, Reg Köln Kat B, Liegenschaftsbuch Dabringhausen Nr. 10651ff 27 HStAD Altenberg Akten mit der jeweiligen Nummerierung 28 Müller,G., Liste der Taufen 1717-1816 und Beerdigungen von 1732-1814 in Altenberg/ Odenthal, nach Daten von W. Ommer, Erkelenz, BGV Abt. Rhein Berg, Manuskript 29 Er wird auch genannt als Großvater des 1783 in den Freiherrnstand erhobenen Edmund Friedrich Schatte, kurpfalz-neuburgischer Regierungsrat, Oberst im Leibregiment der Kur- fürstin (n. Knechke, Adelslexikon S. 98). 30 Schulz-Hönerlage,J., Bürgeraufnahmen in Ratingen, Ratingen 1997. Es wird dort ge- nannt: 1721,4.6., Major Johann Caspar von Schatte, gebürtig vom Rittersitz Haus Romilion, hat den Bürgereid ausgeschworen. Eine verwandtschaftliche Beziehung zum Bornefelder Amtsverwalter Carl Ph. von Schatte ist nicht erkennbar. Es sollen sich noch Höfe von Schatte am Niederrhein befinden, im Nachlaß fand sich keiner. 31 Engels, W., Aus der Geschichte der Werkzeugindustrie, Remscheid 1924, S. 200 32 Strutz,Ed., schreibt irrtümlich das Jahr der Gründung mit 1704 und die Jahreszahl der Erbauung des Hauses mit 1711, in: Bergische Geschichte, Remscheid 1858, S. 380 33 Breidenbach,N.J., Die Rechnungen des Amt Bornefeld, in Vorbereitung in "Lew Heukeshowen" (HStAD JB III Nr. 1) so auch Hinrichs11 34 Heuser,J.M., die historische Pulverherstellung im Wupper-Dhünn-Bereich, in: Die Heimat 1982, Nr. 49 35 Herder,P., Pulvermühlen im Berg. Land, Heimatkalender an Rhein und Wupper 1963 36 Mosler,H., Altenberg, Neustadt 1959 37 Börsch-Supan,H.,/Paffrath,A., Altenberg im 19. Jahrhundert, Berg. Gladbach 1977 38 Stadtarchiv Wermelskirchen, Bestand Dabringhausen 39 Müller,R., Emil Müller ein Bahnbrecher der deutschen Sprengstoffindustrie, Hei- matkalender an Rhein und Wupper 1964 40 Müller,R., Zum Bergischen "Dynamit- und Pulverhafen", Rhein.-Berg. Kalender 1976 41 Kellermann,L., Zwei Diarien und ein Protokollbuch der Mairie Wermelskirchen. In: Wermelskirchen, Beiträge..., Bd. 10, Wermelskirchen 2000 42 Engels,W., Mittelalterliche Verkehrsweg und neuzeitlicher Straßenbau im Remscheider Gebiet und seiner weiteren Umgebung, Remscheid 1939

Der Autor und Herausgeber: Breidenbach, Nicolaus J., geb. 1941, lebt in Wermelskirchen, Jugendarbeit zuletzt als Gaufeldmeister der Georgspfadfinder, Schriftsetzermeister, Dipl.-Betriebswirt, Dozent, Geschichtsstudium, Veröffentlichungen und Vorträge zu historischen Themen und im Karneval, historische Quellensammlung im In- und Ausland, Verlagsbetriebsleiter a.D.

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