Daniel Schürmann
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Daniel Schürmann (*11. Februar 1752 in Lüttringhausen; † 25. Februar 1838) war ein einflussreicher Pädagoge.
Als Sohn eines Lehrers wurde Daniel Schürmann auf dem Heidt in Lüttringhausen (heute Ronsdorf) geboren. Bekannt wurde er insbesondere wegen seiner Rechenbücher. Schon mit 18 Jahren war er als Lehrer in Hohenhagen (früher Lennep) tätig. Danach unterrichtete er u.a. im Raum des Oberbergischen. Nach 1785 arbeitete er für 35 Jahre ausschließlich in Remscheid. Hier verfasst er auch die meisten seiner Werke: Ein "praktisches Schulbuch zur Rechenkunst und Geometrie", eine "Algebra" und einen "Entwurf zur Prüfung von Lehrern".
Ganze Schülergenerationen haben nach diesen Standardwerken die Mathematik erlernt. Doch auch für die Weiterbildung seiner Lehrerkollegen setzte sich Schürmann ein. Eine von ihm gegründete Lehrergesellschaft ermöglichte den Kauf von Büchern zum Themenbereich Pädagogik und aktuellen Zeitschriften. Auch erste Lehrerkonferenzen zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch sind auf Schürmann zurückzuführen. Über den schulischen Bereich hinaus regte er die Gründung einer Witwenkasse an und beteiligte sich bei der Umsetzung der Einrichtung.
Als Schürmann am 25. Februar 1838 verstarb, beerdigte man ihn unweit seiner Schaffensstätte. 50 Jahre später errichtete die Remscheider Lehrerschaft das heute noch erhaltene Marmorkreuz unweit der Kapelle auf dem Remscheider Stadtfriedhof, um an den einflussreichen Pädagogen zu erinnern.
Mehrere Straßennamen erinnern noch heute an Schürmanns Verdienste um die Schulbildung im Bergischen: die "Daniel-Schürmann-Straße" in Remscheid, der "Daniel-Schürmann-Weg" in Wuppertal-Ronsdorf und die Schürmannstraße in Bergneustadt-Wiedenest. In Remscheid wurde 1927 die "Daniel-Schürmann-Schule" nach dem Pädagogen benannt.
Das Grabmal Daniel Schürmanns wurde am 24.06.2002 von der Stadt Remscheid unter Denkmalschutz (Nummer 636 der Denkmalliste) gestellt. Die "Regionale 2006" wies die Gedenkstätte als "verborgenen Schatz in Remscheid" aus.
