Dengelen

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Dengelen

- auch "Dengeln" genannt - ist eine alte manuelle Form des Sensenschärfens.

Während das Mähen von Getreide auf den Äckern und Gras auf den Wiesen heute fast
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ausschließlich maschinell verrichtet wird, geschah noch bis nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Sense. Diese Arbeit mit einem starken körperlichen Einsatz fiel überwiegend den Männern zu. Sensen mussten jedoch, wie jedes Schnittwerkzeug, stets scharf sein, damit die Arbeit gut von der Hand ging. Vor Beginn der Landarbeit war es daher wichtig, das Schneidegerät herzurichten, und das geschah mit Hilfe eines Hammers und eines kleinen Ambosses aus gehärtetem Stahl, der im Boden befestigt wurde.

Die Sense wurde darauf gehalten, und mit einem Sensendengelhammer schlug dann der Bauer die Schneidfläche ganz flach und machte sie auf diese Weise dünn und messerscharf. Vor allem war darauf zu achten, dass keine Kerben ins Metall geschlagen wurden. Diese Arbeitsvorbereitung dauerte in der Regel etwa eine Stunde. Da der Schnitt in den frühen Morgenstunden zumeist am schnellsten vonstatten ging, dengelten die Bauern in der Regel noch am Vorabend. Diese und andere bäuerliche Tätigkeiten sind ausführlich beschrieben in dem heimatkundlichen Bildband "Wo noch gebeiert, gehaspelt und gedengelt wird" von Hans Kadereit, erschienen im RGA-Buchverlag.

[bearbeiten] Literatur

  • Hans Kadereit: Wo noch gebeiert, gehaspelt und gedengelt wird - Lüttringhausener Geschichten, RGA-Buchverlag April 2009, ISBN 3940491071
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