Frauenchor Lyra 1918

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Der Frauenchor Lyra 1918 Remscheid bei einem Konzert in der Lutherkirche.
Der Frauenchor Lyra 1918 Remscheid bei einem Konzert in der Lutherkirche.
Der Frauenchor Lyra 1918 wurde im Jahre 1918 im Laspert, einem damaligen Arbeiterviertel von Remscheid, gegründet und ist somit der älteste Frauenchor der Region. Er ist Mitglied des Sängerkreises Bergisch Land Remscheid im Sängerbund NRW e.V. und des Deutschen Sängerbundes. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige kulturelle Zwecke, insbesondere im Bereich des Chorgesangs.

Derzeit gehören dem Frauenchor „Lyra“ 45 Sängerinnen an. Die Geschichte des Chores ist durch Kontinuität geprägt: Die derzeitige Vorsitzende, die Südafrikanerin Liska Horz-Armer, ist erst die Fünfte seit seiner Gründung. Zuvor waren Emilie Stuckard (1918 – 1940), Elfriede Mücher (1946 – 1955), die derzeitige Ehrenvorsitzende Hilde Hof (1955 – 1990) und Christa Kirchner (1990 – 1996) in dieser Funktion tätig.

Ebenso klein die Zahl der Dirigenten: Seit 2009 dirigiert Frau Martina Niemeyer den Chor. Bis Ende 2008 hieß der Chorleiter Albert Niessen, der über ein Jahrzent als fünfter musikalische Leiter tätig war. Seine Vorgänger waren Herr Örkermann (1918 – 1919), Richard Händeler sen. (1919 – 1921), Hermann de Groote (1922 – 1946) und der jetzige Ehrendirigent Helmut Höngen (1946 – 1990).

Der Frauenchor „Lyra“ gibt regelmäßig Konzerte in Remscheid und Umgebung, sang aber auch schon in vielen anderen europäischen Städten, wie zum Beispiel in Wien, Prag und Budapest. Ein Höhepunkt der Chorgeschichte ist eine Reise nach Südafrika im Jahre 1998. In zwölf Tagen gab man insgesamt fünf Konzerte mit dortigen Chören. Einen davon, den „Northern KwaZulu-Natal Youth Choir“ konnte die „Lyra“ im folgenden Jahr im Rahmen eines Gegenbesuchs in Remscheid begrüßen. Drei Jahre später unternahm der Frauenchor eine Konzertreise nach Budapest, deren Höhepunkte die gemeinsamen Konzerte mit Chören der Keczkemet und in Tata waren. Der Wunsch, auch innerhalb der Bundesrepublik zu reisen, führte die Mitglieder des Chors 2004 in die Hauptstadt Berlin. Als besonderes musikalisches Erlebnis empfanden alle Beteiligten das Singen bei Andachten in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Das umfangreiche Angebot der „Lyra“ umfasst sowohl geistliche und als auch weltliche Musik, sowohl ernster wie unterhaltsamer Art. Dadurch ist es dem Chor jederzeit möglich, Konzertprogramme auf die jeweiligen Gegebenheiten abzustimmen. So gehört beispielsweise Volkstümliches wie „Am Brunnen vor dem Tore“, „Winde weh`n Schiffe geh`n“ oder „Wenn ich ein Vöglein wär`“ (Robert Schumann), Geistliches wie „Hebe deine Augen auf“ (Felix Mendelssohn Bartholdy), das „Ave Maria“ von Zoltán Kodály oder César Francks „Panis angelicus“ zum Standardrepertoire. Aber auch flotte Lieder wie „Ungarische Tänze“ von Johannes Brahms oder Musical-Songs wie „Ich hätt’ getanzt heut` Nacht“ aus „My Fair Lady“ oder „Memory“ aus „Cats“ werden gesungen.

[bearbeiten] Die Proben

Die Proben finden ab dem 1. März 2009 dienstags von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr in der ehemaligen Cafeteria im Medienhaus des Remscheider General-Anzeigers, Konrad-Adenauer-Straße 2-4, statt.

Neue Sängerinnen sind stets willkommen.

[bearbeiten] Kontaktdaten

Besuchen Sie auch unsere Homepage Frauenchor Lyra

1. Vorsitzende: Christel Lauer, Telefon (gesch.): 0 21 91 / 90 01 71 oder Telefon (priv. ab 18 Uhr): 0 21 91 / 34 98 21

Chorleiterin: Martina Niemeyer

E-Mail

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