Große Dhünntalsperre: ein reizvolles Wanderziel
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Als die Große Dhünntalsperre erstmals aufgestaut wurde, war sie auch aus Sicht des Naturschutzes besonders interessant: Denn man wollte erforschen, wie sich die ursprünglich hier beheimatete Vogelwelt entwickelt. 12 Jahre später lässt sich mittlerweile eindeutig feststellen, dass sämtliche Vogelarten, ganz gleich, ob Busch- oder Bodenbrüter, Raub-, Wasser- oder Zugvögel, sowohl anzahlmäßig als auch von der Artenvielfalt her deutlich zugenommen haben. Da die Hangwälder rund um die Talsperre außerdem auch noch vielfältige Schutzfunktionen im Wasser- und Klimahaushalt innehaben, wurden sämtliche Uferrandzonen für die Öffentlichkeit abgeriegelt. Lediglich der Hauptstaudamm ist für Besucher zugänglich und stellt an der größten bergischen Talsperre auch das reizvollste Wanderziel dar.
[bearbeiten] Wandervorschlag
Länge: 4 km, reine Gehzeit: 1 bis 1,5 Std.,
[bearbeiten] Ausgangspunkt
Wanderparkplatz Lindscheid
Kurz vor dem Dörfchen Lindscheid befindet sich rechts der Straße ein großer Wanderparkplatz. Folgt man dem asphaltierten Sträßchen durch den kleinen Weiler hindurch, nähert man sich rasch dem Talsperrengebiet. Hinter den letzten Häusern hält schließlich ein großes Eisentor einen Durchlass für die Wanderer zum nahen Stausee offen. Über den 60 Meter hohen Damm wechseln wir hinüber auf die andere Talsperrenseite. Dort biegen wir nun rechts ab und folgen dem Wegschild "Altenberg" bis hinab zum einsamen Gehöft in der Loosenau. Über das Dhünnbrückchen kommen wir auf die andere Bachseite, umrunden das große Loosenau-Gehöft und stoßen auf einen breiten Waldweg. Dort biegen wir rechts ab, erreichen bald darauf ein asphaltiertes Sträßchen und steigen auf diesem in 2 Kehren an der ehemaligen Jugendherberge (heute Psychosomatische Klinik) vorbei wieder hinauf gen Lindscheid.
[bearbeiten] Anfahrt
Von Dabringhausen über Coenenmühle (Pfannkuchenhaus) -Grünenbäumchen nach Lindscheid Kursiver Text
