Historisches Zentrum Wuppertal

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Historisches Zentrum Wuppertal
Historisches Zentrum Wuppertal

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Historisches Zentrum Wuppertal

Das Historische Zentrum Wuppertal ist das erste Museum der Frühindustrialisierung für den Raum des gesamten Bergischen Landes. Aufgrund der geschichtlichen Verbindungen, deren historische Entwicklung und landschaftliche Topographie wesentlich von dieser Phase der Industrie- Technik- und Sozialgeschichte umfasst ist. In den 60er Jahren wurde ein Gebäude für die Kannegiessersche Fabrik gebaut. Nach dem 1.Weltkrieg wurde das Gebäude als Lagerraum genutzt und der Lebensmittelgrossist Kannegießer, richtete dort eine Kaffeerösterei ein. Vor dem Umbau des Hauses zum Museum diente das Gebäude auch als Kulissenlager der nahegelegenen Wuppertaler Oper. Im Jahr 1983 wurde nach erfolgreichem Umbau das Museum für Frühindustrialisierung eröffnet. Und dann letztendlich das erste industriegeschichtliche Museum des Rheinlandes und zugleich das erste Museum überhaupt, dass sich der Frühindustrialisierung widmet. Später im Jahr 2004 wurde das Museum dann erweitert, indem die Ausstellungsfläche verdreifacht und die Präsentationen neu gestaltet wurden.


[bearbeiten] Die Reddehasesche Remise

Das Gebäude, dass im Jahr 2004 zur Erweiterung des Museums diente, wurde 1911 als einer der ersten Betonbauten des Tals für ein Fuhrunternehmen gebaut. Der einfache Zweckbau aus Ziegeln und Beton maskiert sich also zeitgemäß als traditionelles Bauwerk des Bergischen Landes. Zweckgebäude, die die Betonkonstruktion nach außen sichtbar werden ließen, waren zu jeder Zeit noch absolute Ausnahmen.


[bearbeiten] Das Museum für Frühindustrialisierung

Das Museum zeigt nicht nur historische Geräte und Maschinen, deshalb dient es nicht nur als reines Technikmuseum, sondern es ist ein sozialgeschichtliches Museum. Die Übergangsphase von der manuellen Fertigung zur maschinellen Produktion und die daraus resultierenden sozialen Folgen zu zeigen, ist das eigentliche Anliegen des Museums. Das Museum für Frühindustrialisierung war das erste Museum in Deutschland, das sich mit dieser Thematik auseinandersetzte. Es wurde 1983 eröffnet und erhielt für sein Konzept ein Jahr später den European Award of Museum des Europarates.


[bearbeiten] Führungen für Schulklassen

Das Museum bietet außerdem noch Führungen an für Schulklassen. Seit seiner Eröffnung wurde das Museum von mehr als 130.000 Schulkindern aller Schultypen im Klassenverband besucht. Diese Schüler werden durch das Museum mit einer pädagogischen Fachkraft geführt. Auf diese pädagogische Arbeit wird größter Wert gelegt, denn es ist wichtig, junge Menschen mit historischen Fragestellungen vertraut zu machen. Ein Museumsbesuch soll aber auch Spaß machen, Freude vermitteln am eigenen Entdecken und Forschen, ohne dabei unbedingt den pädagogischen Zeigefinger hochzuhalten.

Die Unterrichtsangebote für Schulklassen jeweils

Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 10.00 - 13.00 Uhr
Das museumspädagogische Angebot ist kostenfrei

Voranmeldung erforderlich

Telefon: (0202) 563-5807

Führungen für Gruppen, Allgemein

Eintritt: 4,00 €uro / 2,00 €uro pro Person
Führungsentgelt: 35,00 €uro proStunde
  • Voranmeldung erforderlich

[bearbeiten] Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag jeweils 10:00 - 18:00 Uhr
Montag geschlossen

[bearbeiten] Eintrittspreise

Erwachsene: 4 €uro
Jugendliche bis 16 Jahre: ermäßigt 2 €uro
Kinder bis 7 Jahre frei

[bearbeiten] Kontakt

Historisches Zentrum Museum für Frühindustrialisierung Engels-Haus Engelsstr. 10-18 42283 Wuppertal

Telefon: (0)202 - 563 6498
Fax: (0)202 - 563 8027
  • Leitung: Dr. Michael Knieriem


Förderverein Historisches Zentrum Wuppertal:

Förderverein Historisches Zentrum Wuppertal e.V.
c/o Historisches Zentrum
Engelsstr. 10
42283 Wuppertal

[bearbeiten] Weblink

[Homepage]

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