Johann Peter Ommerborn
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Johann Peter Ommerborn (* 1. Januar 1762 auf Hof Ommerborn bei Lindlar; † 10. Februar 1837) besuchte das Franziskaner-Gymnasium in Wipperfürth, wurde am 16.2.1788 in Köln zum Priester geweiht und starb als Pfarrer von Sand, einem Stadtteil von Bergisch Gladbach, am 10.2.1837.
Johann Peter Ommerborn war als Geistlicher in Offermannsheide, Frielingsdorf und in Sand tätig. 1795, als die Revolutionsarmeen der Franzosen über den Rhein kamen und ins Bergische Land strömten, führte Ommerborn die Bauern der Region in den bewaffneten Widerstand. Ein Landsturm wurde gebildet. Dies führte dazu, dass Ommerborn als "Heldenpastor" nicht nur in die Geschichtsschreibung einging, sondern auch in romantisch angehauchten Erzählungen und Romanen verklärt wurde.
Geschichtsschreibung und schriftstellerische Fiktion sind beim Thema "Johann Peter Ommerborn, der Heldenpastor" kaum zu trennen, denn bereits die erste Veröffentlichung über Ommerborn von Vincenz von Zuccalmaglio, die man wohl der Geschichtsschreibung zuordnen muss, ist keine objektive Geschichtsschreibung wir sie heute definieren.
[bearbeiten] Quellen:
- Hans Leonhard Brenner, Bergischer Geschichtsverein
- Günter Sahler, Leiter des Arbeitskreises für Regionalgeschichte im Förderverein des Bergischen Freilichtmuseums Lindlar
