Justizvollzugsanstalt Remscheid

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Justizvollzugsanstalt Remscheid
Justizvollzugsanstalt Remscheid

Leiterin der Justizvollzugsanstalt (JVA) Remscheid ist Katja Grafweg. Die JVA befindet sich im Remscheider Stadtteil Lüttringhausen.

[bearbeiten] Geschichte

Die Justizvollzugsanstalt Remscheid ist im Jahre 1906 als Königliches Gefängnis Lüttringhausen in Betrieb genommen worden. 1929 wurde Lüttringhausen nach Remscheid eingemeindet: Das Gefängnis war dazu sicherlich nicht der Anlass, aber so kam die Stadt Remscheid zu einer Vollzugsanstalt. Der nach wie vor bestehende Bedarf an Haftplätzen macht die Einrichtung auch heute noch unverzichtbar. Die rund 500 Haftplätze befinden sich in dem auf die vier Himmelsrichtungen ausgerichteten Kreuzbau. Das Unterkunftsgebäude stellt gewissermaßen den "Kompass" dar, von dem richtungsweisende Impulse ausgehen sollen. Zum Altbestand gehören darüber hinaus die Anstaltsküche, die Krankenstation und die Schreinerei. 1962 ist die Anstalt um das Werkstattgebäude, 1980 um die Wäscherei und 1994 um die neue Außenpforte mit Verwaltung erweitert worden. Damit endete zunächst einmal die Bautätigkeit innerhalb des umwehrten Bereichs der Justizvollzugsanstalt Remscheid.

Nun war die benachbarte Zweiganstalt an der Reihe, die aus der vormaligen Justizvollzugsschule entstanden und in den Jahren 1978/79 für den offenen Vollzug hergerichtet worden ist. Zuletzt verfügte sie über 200 Haftplätze. Wegen des erheblichen Belegungsdrucks ist die Zweiganstalt in das Sonderbauprogramm zur Schaffung zusätzlicher Haftplätze einbezogen worden. Bis Frühjahr 2004 konnten in einem weiteren Unterkunftsgebäude 75 zusätzliche Haftplätze geschaffen werden. Daneben ist die Zweiganstalt im Bereich der Kammer und der Funktionsräume erweitert worden. Die Baumaßnahme umfasste auch die Errichtung eines rollstuhlgerechten Haftraums mit Nassbereich.

Eine weitere Baumaßnahme in unmittelbarer Nachbarschaft der Justizvollzugsanstalt Remscheid stellte der Neubau der Jugendarrestanstalt dar. Mit diesem Neubau wurden 72 Arrestplätze, Verwaltungs- und Funktionsräume, eine Werkhalle für die sinnvolle Beschäftigung der Arrestanten und eine Sportanlage erstellt, die - witterungsbedingt - im mit einem Tartanbelag ausgestattet wurde, damit sie auch nach bergischem Regen schnell wieder benutzt werden kann.

"Die Wiedereingliederung straffällig gewordener Menschen in die Gesellschaft und ein straffreies Leben nach der Entlassung stehen im Mittelpunkt des nordrhein-westfälischen Strafvollzugs." Dies erklärte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter beim Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Justizvollzugsanstalt Remscheid am 06.09.2006.

Quelle: NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter

[bearbeiten] Kontakt

Justizvollzugsanstalt Remscheid
Masurenstraße 28
42899 Remscheid
Telefon: (02191) 595-0
Telefax: (02191) 595-407
Email: poststelle@jva-remscheid.nrw.de

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