Kapelle Maria zur Mühlen
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Die Kapelle Maria zur Mühlen in Kräwinklerbrücke ist auf dem Gelände der Heidersteger Mahlmühle entstanden, das Wilhelm Sieper 1945 der Pfarrei St. Marien in Radevormwald geschenkt hatte.
Der damalige Pfarrer Franz Brors nahm das Geschenk dankend an und plante sogleich, gemeinsam mit seinem Hückeswagener Amtskollegen Pfarrer Gerhard Rottländer, den Bau einer Kapelle. Um den Plan realisieren zu können, wurde in beiden Gemeinden ein Kirchenbauverein gegründet.
[bearbeiten] Baubeginn
Nach einigen Verzögerungen konnte 1950 mit dem Bau begonnen werden. Da sich viele Gemeindeglieder aktiv an der Fertigstellung beteiligten, konnte am 11. März 1951 die Kapelle durch Dechant Reuter ihrer Bestimmung übergeben werden.
Der Name der Kapelle "Maria zur Mühlen" führte noch auf einen Vorschlag von Pfarrer Brors zurück, der mittlerweile nach Burg an der Wupper gewechselt war.
[bearbeiten] Das Ende der Kapelle
Am 19. April 1977 endete die nur 26-jährige Geschichte der Kapelle. Nachdem das Generalvikariat in Köln dem Abriss zugestimmt hatte, rissen Bagger die Kapelle "Maria zur Mühlen" ab. Sie war das letzte Gebäude im Tal auf Radevormwalder Gebiet, das der geplanten Wuppertalsperre weichen musste.

