Karl-Michael Vogler
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Karl-Michael Vogler (* 28. August 1928 in Remscheid, † 9. Juni 2009 in Seehausen am Staffelsee) war ein deutscher Schauspieler. Er wurde als Sohn eines Schmieds in Remscheid geboren und wuchs dort, sowie im österreichischen Bregenz am Bodensee auf.
Nach seinem Abitur begann er 1947 in Innsbruck sowie in Wien das Studium der Germanistik, Psychologie und Kunstgeschichte. Nebenbei nahm er privaten Schauspielunterricht.
Sein Theaterdebüt gab Vogler 1950 in Innsbruck an der "Exl-Bühne". Zuletzt gehörte Vogler ab 1964 dem Ensemble der Münchner Kammerspiele an.
Bis in die 1970er-Jahre wurde Vogler immer wieder auch in internationalen Kinoproduktionen besetzt. So war er in 1965 in Ken Annakins Komödie „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“ der Partner von Gert Fröbe und 1967 spielte er in Richard Lesters Satire „Wie ich den Krieg gewann“ an der Seite von John Lennon.
Karl-Michael Vogler war mit insgesamt fast 200 Rollen einer der meistbeschäftigten Darsteller des deutschen Fernsehens. Sehr erfolgreich war Vogler 1973 bis 1975 mit der Titelrolle in der aufwändig produzierten Serie „Kara Ben Nemsi Effendi“ nach den ersten sechs Orient-Romanen von Karl May.
Dazu kam eine Vielzahl von Auftritten in Fernsehproduktionen wie „Das Traumschiff“, „Tatort“, „Derrick“. Karl-Michael Vogler war außerdem als Rezitator und Hörspiel-Sprecher tätig.

