Kräwinklerbrücke
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Kräwinklerbrücke ist ein Ortsteil der Stadt Remscheid. Er liegt am Ufer der Wuppertalsperre an der Grenze zur Stadt Radevormwald. Einer historischen Steinbrücke über die Wupper verdankt der Ort seinen Namen.
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[bearbeiten] Die Geschichte der Ortschaft
Kräwinklerbrücke besaß einen eigenen Bahnhof an der stillgelegten Wuppertal-Bahn und ein Postamt. Am 3.Februar 1890 versammelten sich seinerzeit die Fahrgäste zum ersten Mal am neuen Bahnhof, um bei der Jungfernfahrt der Strecke von Krebsoege nach Radevormwald dabei zu sein.
Die letzte Personenbeförderung erfolgte am 28. Mai 1976. Der Güterverkehr wurde noch bis Oktober 1981 fortgeführt.
Zu den zahlreichen Industriebetrieben des einst bedeutenden, eisenverarbeitenden Gewerbes gehörte unter anderem das 1880 gegründete Stahlwerk Urbach & Co., die Firma PDG Sieper und ein Elektrizitätswerk (gegründet 1899).
In Kräwinklerbrücke stand auch die katholische Kapelle Maria zur Mühlen.
[bearbeiten] Das Ende der Ortschaft
1987 wurden mit dem Bau der Wuppertalsperre große Teile der Ortschaft überflutet. Unter anderem fielen der Bahnhof, die Trasse der Bahnstrecke, das Stahlwerk und die katholische Kapelle Maria zur Mühlen den Wassermassen zum Opfer. Einzig die hochgelegenen Wohngebäude sind erhalten geblieben.
[bearbeiten] Was geblieben ist
Im Bereich des versunkenen Bahnhofs liegt heute ein Strandbad, das auch Ausgangspunkt für die ortsansässigen Tauchsportvereine ist.
In den Tiefen gibt es noch immer Teile des alten Dorfes zu entdecken, was das Tauchen in dieser Region interessant macht. Vor allem die alte Kirche, die mit einer Boje gekennzeichnet ist, zieht viele Taucher an.
Eine mehrere hundert Meter lange Spannbetonbrücke verbindet die Ortschaft über die Talsperre hinweg nun mit dem gegenüberliegen Radevormwald. Auf dem Radevormwalder Gebiet trägt jetzt eine Feriensiedlung und Freizeitanlage den Namen Kräwinkel, ohne jedoch mit dem ursprünglichen Ort in Bezug zu stehen.
