Laurel&Hardy Museum
Aus BergischesWiki
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Geschichte
1926 führte Stan Laurel Regie bei einem Film mit Oliver Hardy. Durch Zufall standen beide in einer Szene gemeinsam vor der Kamera und man konnte da schon sehen, dass dies nicht der letzt gemeinsame Film der beiden war. Stan Laurel hatte damals schon neben den guten Regisseuren und dem Produzenten im Studio das Sagen. Die Filme mit Stan und Olli entpuppten sich schon bald als Selbstläufer, die den Kinobesitzern volle Kassen garantierten.
Mit der Einführung des Tonfilms 1928 bekamen die Filme eine weitere Dimension. Laurel und Hardy hatten keine Probleme mit dem Tonfilm. Sie drehten mit großem Erfolg weiter ihre kurzen Filme.
Sehr bald setzte der Produzent die beiden auch in Spielfilmen ein, von denen einige heute zu den Klassikern der Filmgeschichte zählen. Von 1926 bis 1950 drehten die Beiden 106 Filme zusammen. Sowohl neue Filmpläne wie auch eine erfolgreiche Bühnentournee endeten mit einem Schlaganfall von Oliver Hardy. Er verstarb 1957. Stan Laurel erlebte noch das Revival der Filme mit Stan & Olli im amerikanischen Fernsehen. Sein Leben beendete schließlich 8 Jahre später.
[bearbeiten] Stan Laurel
Geboren am 16. Juni 1890 in Ulverston, hatte Stanley sehr früh Kontakt zum Theater: Seine Eltern waren Schauspieler und Theaterbesitzer.
Obwohl ihn sein Vater lieber in einem kaufmännischen Beruf gesehen hätte, zog Ihn sein Theaterblut zur Bühne.
Er machte sein Debüt in Glasgow und zog dann mit wechselnden Theatergruppen durch England. Schon früh erkannte Fred Karno sein Talent und engagierte ihn.
Mit diesem Unternehmen ging er 1912 in die USA.
Er war die 2. Besetzung des Stars dieser Truppe und dieser Star war Charly Chaplin.
Stan Laurel blieb in den USA und machte seine ersten Erfahrungen mit dem Film.
1926 engagierte ihn Hal Roach als Autor und Regisseur.
[bearbeiten] Oliver Hardy
Oliver Norvell Hardy war ein Sohn des amerikanischen Südens. Geboren in Harlem, Georgia, beobachtete er bereits als Kind die zahlreichen Gäste im Hotel seiner Mutter, darunter viele aus dem Showgeschäft.
Hardy hatte einen schönen Knabensopran und sang gerne vor Publikum im örtlichen Kino.
Später bekam er hier eine Anstellung als Vorführer. Angeregt durch die Schauspieler auf der Leinwand dachte er sich:
"Was die können kann ich auch" und ging 1913 zur aufblühenden Filmindustrie nach Jacksonville, Florida.
Sehr schnell bekam er Arbeit vor der Kamera, denn sein Typ des schwergewichtigen Schauspielers war damals sehr gefragt.
In den folgenden Jahren machte er mehr als 300 Filme bis er 1926 von Hal Roach engagiert wurde.
[bearbeiten] Technik
Üblicherweise wurden zu dieser Zeit die Filme auf 35mm-Material gedreht. Die Spulen enthielten jeweils ein Filmsegment für ca. 10 Minuten, daher kommt auch die Unterscheidung in Zwei- oder Dreiakter, was einem 20- bzw. 30- Minuten Film entspricht.
Gedreht wurde auf "Nitratfilm" (Nitrocelluose, Celluloid), einem sehr feuergefährlichen Produkt. Aus dieser Sicht ist es sicher ein kleines Wunder, dass nur zwei Laurel & Hardy-Filme bis heute verschollen sind.
Zu Beginn der Tonfilmzeit wurden die Filme in mehreren Sprachfassungen erstellt, also nicht nachsynchronisiert. Stan & Olli haben also auch einmal deutsch gesprochen.
[bearbeiten] Öffnungszeiten
Öffnungszeiten an jedem letzten Wochenende im Monat
| Samstag: | 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr |
| Sonntag: | 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr |
Besuche außerhalb dieser Öffnungszeiten und Gruppenbesuche nach Absprache!
[bearbeiten] Kontakt
| Laurel & Hardy Museum | |
| im Walder Kotten | |
| Locher Straße 17 | |
| 42719 Solingen |
| Telefon & Fax: | 0212 - 81 61 09 |
