Odenthal

Aus BergischesWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Lage in Deutschland
Wappen der Stadt Odenthal Lage der Stadt Wermelskirchen in Deutschland
Lage im Bergischen Land
Lage der Stadt Wermelskirchen im Bergischen
Daten zur Gemeinde
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Rheinisch-Bergischer Kreis
Fläche: 39,97 km²
Einwohner: 15.736
Geographische Lage: 51° 2' nördl. Breite

7° 7' östl. Länge

Kfz-Kennzeichen: GL
Höhe: 149 m ü. NN
Postleitzahl: 51519
Vorwahl: 02202, 02207, 02174

Odenthal ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen im Westen des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Odenthal liegt am westlichen Rand des Bergischen Landes und ist geprägt durch seine Wälder. Der bedeutendste Fluss im Gemeindegebiet ist die Dhünn. Ein Teil der Dhünntalsperre gehört zum Odenthaler Gemeindegebiet.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Geschichte

Der Name Odenthal geht vermutlich auf den Ortsnamen "Udindarre" zurück, der wiederum auf einen Ritter namens "Udin" zurückzuführen sein soll, dem im heutigen Ortskern ein Weiler gehörte. Dieser soll Odenthal trocken gelegt haben, daher der Name "Darre", also wurde daraus "Udindarre" und im Laufe der Jahre entwickelte sich der Name dann zu "Odenthal".

Der Ort selbst geht zurück auf Rodungen fränkischer Siedler im 10. Jahrhundert. Die Weiler und Gehöfte befanden sich meistens im Besitz von Herrschaften und Klöstern, besonders Strauweiler und Altenberg. Die Grafen von Berg besaßen auf dem Bülsberg in der Nähe von Altenberg ihre Stammburg. 1133 wurde das Zisterzienserkloster Altenberg gegründet, das bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 Bestand hatte.

[bearbeiten] Wappen

Der Scheffen Sigil zu Odenthal (Das Schöffensiegel zu Odenthal) lautet die Umschrift eines Siegels mit obigen Wappen, dessen Stempel sich noch im Besitz der Gemeinde Odenthal befindet. Da aber im Siegelgelde neben dem Wappenschild die Jahreszahl 1617 steht, ist der Stempel offenbar ein Nachschnitt aus diesem Jahre nach einem älteren Stempel vom Jahre 1556.

Der Löwe im oberen Feld ist der Bergische, das Hirschgeweih mit Grind des unteren Feldes ist als Herrschaftswappen nicht zu deuten und bezieht sich vielleicht auf den einstigen Wildreichtum der Gegend. Für dieses Feld wurde die Farbe grün frei gewählt!

[bearbeiten] Sehenwürdigkeiten

Anziehungspunkt für Touristen ist der Ortsteil Altenberg mit dem Altenberger Dom und seinem ehemaligen Zisterzienserkloster. Für Kinder ist der so genannte Märchenwald ein schönes Ziel. Dort sind seit den Fünfziger Jahren viele deutsche Märchen in Hütten und Figuren dargestellt. Der Märchenwald ist aber kein Freizeitpark, seine charmante nostalgische Ausstrahlung (beachtenswert: Die orgelbegleiteten farbigen Wasserspiele) lädt eher zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Der Altenberger Dom
Der Altenberger Dom

Der Ort Odenthal besitzt einen historischen Ortskern mit Fachwerkhäusern und der romanischen Pfarrkirche St. Pankratius im Mittelpunkt. Im Turm dieser Kirche befindet sich die älteste noch benutzte Glocke des Rheinlands.

[bearbeiten] Literatur

  • David Bosbach, Randolf Link, Torsten Ehrhardt: Bildschönes Altenberg. 750 Jahre Klosterlandschaft im Tal der Dhünn; Gaasterland Verlag, 2010; ISBN 978-3-935873-40-6; Neuerscheinung

[bearbeiten] Weblink

Persönliche Werkzeuge