Otto Intze
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Otto Adolf Ludwig Intze (* 17. Mai 1843 in Laage, Mecklenburg, † 28. Dezember 1904 in Aachen) war Professor für Wasserbau, Baukonstruktion und Baustofflehre an der Technischen Hochschule Aachen, deren Rektor er auch von 1895-1898 war. 1902 verlieh ihm die Technische Hochschule Dresden den Ehrendoktortitel.
Otto Intze gehörte zu den Trägern des Titels Geheimrat und ist in erster Linie bekannt als Pionier des deutschen Talsperrenbaus. Aber auch mit der Baugeschichte von Wassertürmen ist sein Name bis heute eng verknüpft. Des Weiteren entstanden unter seiner Regie zahlreiche Fabrikgebäude und Gasbehälter.
Nach seinen Entwürfen beziehungsweise nach seinem Prinzip wurden im Bergischen Land einige Talsperren errichtet, z. B. die erste Trinkwassertalsperre Deutschlands (Eschbachtalsperre) und die Ronsdorfer Talsperre.
Nach seinem Tod 1904 wurde Intze in Vaals (Niederlande) auf dem protestantischen Friedhof in der Tentstraat begraben. Am Remscheider Intzeplatz befindet sich ein Gedenkstein, der ihm gewidmet wurde. Zudem wurde die Intzestraße, die von Remscheids Süden nach Wermelskirchen führt, nach ihm benannt.
