Parkinson-Selbsthilfegruppe Radevormwald

Aus BergischesWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Parkinson-Selbsthilfegruppe Radevormwald ist eine Regionalgruppe der Deutschen Parkinson-Vereinigung e.V. und dient der Kontaktpflege zwischen und der Unterstützung von Menschen mit der Parkinson-Krankheit aus Radevormwald und Umgebung.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Selbsthilfe-Gruppe

Getreu dem Motto „Was wäre ein Leben mit der Krankheit, ohne Hoffnung?“ fördert die Parkinson-Selbsthilfe-Gruppe Radevormwald den Austausch unter Gleichgesinnten, unterstützt Betroffene bei der Akzeptanz der lebensverändernden Diagnose und gibt Beistand in Sachen Selbständigkeit (z.B. durch Sport und Krankengymnastik) und weiterer Lebensplanung.


Die Gruppe veranstaltet wöchentlich ein Treffen:

donnerstags, 14.30 bis 16.30 Uhr

Bonne Vie - Seniorenzentrum

Uelfestraße 24

42477 Radevormwald


Informationen gibt es bei der Kontaktstellenleiterin Helga Voigt, Stephanstraße 7, 42859 Remscheid, Telefon: 02191/4631498

[bearbeiten] Parkinson-Krankheit

Die Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, deren Symptome zwar behandelbar sind, deren Ursache jedoch bislang nicht heilbar ist.

Parkinson ist gekennzeichnet durch das Absterben von Nervenzellen in einer Struktur des Mittelhirns. Dadurch kommt es zu einem Mangel am Botenstoff Dopamin. Dies führt zu einer Verminderung bestimmter Nerven- und Hirnleistungen.

Die Erkrankung beginnt selten vor dem 40. oder jenseits des 80. Lebensjahres, sondern in der Regel zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Schätzungen zufolge sind in Deutschland etwa 300.000 bis 400.000 Menschen betroffen.

Die Hauptsymptome der Parkinson-Krankheit sind Muskelstarre, Muskelzittern, verlangsamte Bewegungen bis hin zur Bewegungslosigkeit und Haltungsinstabilität. Darüber hinaus können verschiedene Beeinträchtigungen im Bereich der Sinneswahrnehmungen, diverser Körperfunktionen, der Psyche sowie der kognitiven Leistungsfähigkeit auftreten.

Die Erkrankung wurde nach dem englischen Arzt James Parkinson benannt, der sie im Jahre 1817 erstmals wissenschaftlich beschrieb. Sein Geburtstag, der 11. April, ist im Jahr 1997 zum Welt-Parkinson-Tag erklärt worden. Viele Parkinson-Vereine und Selbsthilfegruppen nehmen ihn alljährlich zum Anlass, um mit Aktionsveranstaltungen die Öffentlichkeit verstärkt auf die Erkrankung sowie auf Möglichkeiten des Umgangs mit ihr aufmerksam zu machen.


Die Evangelische Stiftung Tannenhof in Remscheid-Lüttringhausen beispielsweise kann als Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie Menschen mit komplexen Beschwerdebildern wie Parkinson in koordinierter Form behandeln.

[bearbeiten] Links

[bearbeiten] siehe auch

[bearbeiten] Literatur

  • Angelika Gollbach: Hilfe zur Selbsthilfe. Morbus Parkinson – Ratschläge (nicht nur) für Angehörige (2007)
  • Reiner Thümler: Die Parkinson-Krankheit: Mehr wissen, besser verstehen. (Trias, 2006)
  • Siegfried Vogel, Reinhard Horowski: Leistung im Alter bei Parkinsonscher Krankheit: Ein Essay am Beispiel von Leonardo da Vinci, Wilhelm von Humboldt und Johannes Paul II. (2003)
  • Wigand Lange: Wenn Parkinson kommt. Meine Erfahrungen mit einem ungebetenen Gast (2007)
  • Reinhard Hinterleitner: Mein Leben mit der Parkinsonkrankheit (2001)
Persönliche Werkzeuge
 Lokale Nachrichten