Puffertskoken
Aus BergischesWiki
Menge: 4 Personen
- 2 Eier
- 1 Pfund Buchweizenmehl
- 3/8 l Milch
- 1/8 l Wasser
- 1 Päckchen Backpulver
- 2 Äpfel
- Rosinen
- Salz
- Zucker
- Öl oder Butterschmalz
Zubereitung:
90 Minuten vor der Mahlzeit sollte man mit der Zubereitung beginnen.
Von 2 Eiern werden Weiß und Gelb getrennt.
Die Eigelbe verrührt man mit 1 TL Salz und 3 EL Zucker. Langsam rührt man nun 1 Pfund Mehl, 3/8 l Milch und 1/8 l Wasser hinzu. Das Eiweiß schlägt man zu Schnee und rührt es gemeinsam mit einem Päckchen Backpulver unter die Masse.
Zuletzt gibt man kleine Apfelstückchen und Rosinen unter den Teig. Den Teig tüchtig verühren. Butterschmalz oder Öl in der Pfanne erhitzen. Dann tunkt man einen Esslöffel in das heiße Fett und gibt vom Teig so viele Plätzchen in die Pfanne, wie nebeneinander Pltz finden.
"Puffertsplätzkes", wie die Puffertskoken auch mancherorts im Bergischen genannt werden, werden in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun gebacken.
Zu den Puffertskoken serviert man Milchreis, den man mit zerlassener Butter übergießt und mit Zimt und Zucker bestreut.
[bearbeiten] Geschichte
„Puffe“ nannte man vor etwa 700 Jahren eine bestimmte Brotart. Die direkten Vorfahren der bergischen Puffertskoken sind die Puffelskoken, die man aus Buchweizenmehl (=Puffelsmehl), Hefe, Korinthen usw. herstellte und in der Pfanne backte.
Im Bergischen Land sagt man von einem gut und schnell heranwachsenden Kind: "Dat Kengk gieet op wie Puffelskuecken!" (Das Kind geht auf wie Puffelskuchen)
