Radevormwald
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Radevormwald gehört zu den ältesten Städten im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen und ist ein Mittelzentrum im Oberbergischen Kreis.
Radevormwald, 400 m hoch gelegen, ist vermutlich in der großen Rodungs- und Siedlungszeit von 850 bis 1000 entstanden und wird 1316 als "Royde" urkundlich erwähnt. Ursprünglich gehörte es zur Reichsabtei Werden und hieß damals "Rotha". Um 1312 durch Graf Adolf VI. von Berg zur Stadt erhoben, entwickelte sich Rade im Schutz der Mauern, wurde aber immer wieder von großen Bränden verheert, zuletzt 1802. Erhalten blieb nur das 1772 erbaute Rokoko-Gartenhaus. In der Metallverarbeitung und der Textilindustrie in den Wupperorten verdienten sich die Radevormwalder ihren Lebensunterhalt. Sehenswert sind der Altstadtkern und die von vier Kirchen geprägte Stadtsilhouette.
Die Stadt Radevormwald ist durch ihre klein- und mittelständischen Unternehmen überwiegend im Dienstleistungssektor geprägt. Im Hinblick auf die Rheinschiene mit den Städten Köln und Düsseldorf im Westen und der Verkehrsanbindung befindet sich die Stadt in einer Randlage. Diese lässt Freiräume für die Nutzung vieler Ressourcen im Bereich Natur und Erholung und verschafft so der Stadt eine relativ hohe Lebensqualität. Eine Vielzahl von religiösen Gemeinschaften haben hier ihre Heimat gefunden. Ihre Kirchen zeugen von der Vielfalt.
Ältere historische Bauwerke sind, wie in vielen anderen Orten des Bergischen Landes, nicht erhalten. Eine Ausnahme bildet das 1772 erbaute historische Gartenhaus im Rokokostil, das den letzten Stadtbrand im Jahr 1802 überstanden hat. Heute befindet es sich im Stadtpark, der in Anlehnung an die Radevormwalder Partnerstadt Châteaubriant Parc de Châteaubriant genannt wurde.
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[bearbeiten] Historische Aufnahmen aus Radevormwald
[bearbeiten] Tourismus
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[bearbeiten] Wanderwege
Der Parkplatz am Spiel- und Freizeitgelände Hölterhof ist Ausgangspunkt zweier Wanderwege des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), Bezirk Bergisches Land e.V.:
A 1 ist rund 4 km lang und dauert etwa 1 bis 2 Stunden. Die Strecke führt über Dieplingsberg, Hagelsiepen, Kaffeekanne, Kattenbusch, Ispingrader Straße, Sieplenbusch, Walkmüllersiepen, Kleinsiepen, Dietrich-Bonnhoeffer-Straße, Höhweg, Auf der Höh und den Finkenweg wieder zurück zum Parkplatz.
A 2 ist rund 9 km lang und dauert etwa 3 Stunden. Die Strecke führt über die Hölterhofer Straße, Industriestraße, Feldstraße, Jung-Stilling-Weg, Wassertrumstraße, Scheuer Berg (rechts ab), Scheuer, Niederdahlhausen, Gaststätte Voß, Niederbeck, Vormwald, Wiebachtal, Kaffeekanne und Dieplingsberg zurück zum Parkplatz.
[bearbeiten] Vereine / Verbände
- Ambulantes ökumenisches Hospiz Radevormwald
- Bergischer Naturschutzverein e.V. - RBN, Ortsverband Radevormwald, Krankenhausstraße 5, 42477 Radevormwald
- Bürgerbus Radevormwald
- Elterngesprächskreis Down-Syndrom Radevormwald
- Initiative Angstzentrum Oberberg
- NABU Oberberg e.V. (Kreisverband), Ortsverein Radevormwald, Krankenhausstraße 5, 42477 Radevormwald
- Notfallseelsorge-Dienst Radevormwald
- Rade-integrativ e.V.
- Skatclub Herz-Dame Radevormwald
- TSV Schwarz-Weiß Radevormwald e.V.
- Verein zur Förderung des Natur- und Umweltschutzes Radevormwald e.V. - NUR, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 130, 42477 Radevormwald
[bearbeiten] Siehe auch
[bearbeiten] Literatur
- Alfred Lauer: Städte an der Wupper, RGA-Buchverlag 1992, ISBN 3-923495-26-9

