Ronsdorfer Talsperre
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Die Ronsdorfer Talsperre wurde 1898/1999 nach den Plänen von Professor Otto Intze im Saalbachtal erbaut und diente ein halbes Jahrhundert lang der Trinkwasserversorgung von Ronsdorf. Als sich technische Probleme einstellten, die ein Weiterbestehen der Sperre in Frage stellten, gründeten Bürger den "Förderverein Ronsdorfer Talsperre e.V.", der in der Folgezeit Gelder für eine Reparatur sammelte.
Der Erhalt der Talsperre mit einem Einzugsgebiet von fast einem Quadratkilometer war gesichert, als 1999 der Wupperverband das Gewässer für seine wasserwirtschaftlichen Zwecke übernahm. Die wasserrechtliche Genehmigung zur Sanierung wurde von der Bezirksregierung Ende 2000 erteilt.
Ökologische Notwendigkeiten und denkmalschützerische Belange spielten bei der Entscheidung für die Sanierung eine große Rolle. Schutz von Flora und Fauna im "Fließgewässersystem Gelpe und Saalbachtal" haben seither Vorrang. Unter anderem gibt es hier ein Vorkommen des Europäischen Flusskrebses, der vom Aussterben bedroht ist.
Das Bruchsteinmauerwerk der Staumauer der Ronsdorfer Talsperre hat eine Höhe von 23,5 Meter. Die ursprüngliche Stauhöhe betrug 19 Meter und ist jetzt auf 11 Meter reduziert. Das Fassungsvermögen liegt zwischen 0,19 und 0,3 Mio. cbm.
