Solingen

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Stadtwappen Lage in Deutschland
Wappen der Stadt Wuppertal Lage der Stadt Solingen in Deutschland
Lage im Bergischen Land
Lage der Stadt Solingen im Bergischen
Daten zur Stadt
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 89,45 km²
Einwohner: 162.685 (30. Juni 2006)
Geographische Lage: 51° 10' nördl. Breite

7° 5' östl. Länge

Kfz-Kennzeichen: SG
Höhe: 53 bis 276 m ü. NN
Postleitzahlen: 42601–42719
Vorwahl: 0212


Die St. Clemenskirche in der Solinger Innenstadt
Die St. Clemenskirche in der Solinger Innenstadt

Solingen ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Sie ist nach dem nordöstlich angrenzenden Wuppertal und vor Remscheid und Bergisch Gladbach die zweitgrößte Stadt der vier bergischen Großstädte und ein Mittelzentrum des Landes.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Solingens besteht heute aus fünf Stadtbezirken.

In den einzelnen Stadtbezirken gibt es teilweise noch Stadtteile, Wohnplätze oder Wohngebiete (so genannte Hofschaften) mit eigenem Namen, deren Grenzen aber oftmals nicht genau festgelegt sind. Hierzu gehören beispielsweise: Balkhausen, Brabant, Broßhaus, Central, Dahl, Demmeltrath, Dorperhof, Flachsberg, Fürk, Fürkeltrath, Fuhr, Glüder, Gosse, Hackhausen, Haasenmühle, Hasseldelle, Hästen, Ittertal, Kannenhof, Katternberg, Ketzberg, Kohlfurth, Kotzert, Krahenhöhe, Külf, Landwehr, Mangenberg, Mankhaus, Maubes, Meigen, Müngsten, Nümmen, Papiermühle, Piepersberg, Rüden, Schaberg, Schieten, Schnittert, Theegarten, Unterland, Weyer, Widdert, Wilzhaus, Zum Holz.

[bearbeiten] Geschichte

Der Name der Stadt Solingen soll angeblich erstmals 1067 von einem westfälischen Schreiber in Form von Solonchon benutzt worden sein. Ab diesem Zeitpunkt sollen zwei Abwandlungen belegt sein:

  • Solagon (965) - Möglich ist die Ableitung von "Sulen", aufgrund der Erdbeschaffenheit, die sehr matschig und schlammig war.
  • Solonchon - Solengen (1168, 1172) - Soileggen (1363, 1366, 1377) oder Soleggen (1365) - Solingen (1174)
  • (Solungun) - Solonchon (1067) - Solungen (1356, 1382) - Solingen.

Die Einwohnerzahl Solingens überschritt 1929 nach einer kommunalen Gebietsreform und der damit einhergehenden Neustrukturierung und Erweiterung des Stadtgebietes die Grenze von 100.000 Einwohnern, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Seit dem Mittelalter ist Solingen das Zentrum der deutschen Klingen-, Messer- und Schneidwarenindustrie und es verfügt noch heute über einen geltenden Ruf für Markenqualität. Durch die Solingenverordnung aus dem Jahr 1994 ist der Name Solingen gesetzlich geschützt.

[bearbeiten] Bauwerke

Die St. Clemenskirche mit ihren beiden Sichtbeton-Turmspitzen von Dominikus Böhm, ist ein markantes Wahrzeichen der Solinger Innenstadt. Weitere bedeutende Bauwerke sind Schloss Burg und die Müngstener Brücke.

[bearbeiten] Wappen

Das Wappen der Stadt Solingen zeigt in Blau zwei silberne, schräg gekreuzte, gestürzte Schwerter mit goldenen Griffen, mit denen ein goldener Anker verschränkt ist. Dabei steht der Anker als Symbol für den Schutzheiligen der Stadt, Clemens, der den Märtyrertod durch Ertränken fand. Über dem Schild ist eine goldene Mauerkrone mit fünf Zinnentürmen, je mit Durchlass und zwei Zinnen. Die fünf Türmchen symbolisieren nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – die fünf Städte, aus denen 1929 Solingen gebildet wurde, sondern geben nur an, dass Solingen mehr als 10.000 Einwohner hat. Am 17. Juli 1935 erhielt die Stadt Solingen das Recht zum Führen dieses Wappens. Der Entwurf des Wappens stammt vom Kunstmaler und Heraldiker Wolfgang Pagenstecher.

[bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten haben Solingen als Geburtsstadt:

  • Graf Engelbert (* 1185 oder 1186 in Burg an der Wupper; † 7. November 1225 in Gevelsberg) war Erzbischof von Köln.
  • Pina Bausch (1940–2009), deutsche Tänzerin, Choreographin und Leiterin des gleichnamigen Tanztheaters in Wuppertal
  • Jörg Schönenborn (* 1964), deutscher Journalist und Chefredakteur des WDR-Fernsehens
  • Walter Scheel (* 1919), deutscher Politiker (FDP), u. a. Bundespräsident (1974–79)
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