Spaziergang an der Wuppertalsperre
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Ein Spaziergang an der Wuppertalsperre ist eine Möglichkeit, sich ab vom Alltagstrubel der Entspannung, Ruhe und Erholung zu widmen, Natur zu genießen oder auch sich der Erinnerung an die Zeit vor dem Talsperrenbau hinzugeben.
[bearbeiten] Geschichte
Für den Bau der Wuppertalsperre mussten Ende der 1970er Jahre ganze Ortschaften aus dem Talboden der Wupper ausgeräumt werden. Auch die einstige Eisenbahnlinie von Lennep durch das Tal der Wupper hinauf nach Radevormwald verschwand schließlich unter der 220 ha großen Wasserfläche. Doch dafür findet man heute im Talsperrengebiet auch Wildgänse und Enten; selbst der Kormoran hält sich manchmal am Wasser auf und auch den Kampfläufer kann man bei Niederigstau gelegentlich in den Schlammflächen beobachten. Den Wanderern stehen seit Fertigstellung der Talsperre für erholsame Spaziergänge gleich mehrere Rundwege zur Auswahl; vom 5 km langen Spaziergang im Feldbachgebiet bis hin zur 10 ,5 km langen Talsperren-Runde zwischen der Kräwinklerbrücke und dem 300 m langen Staudamm.
[bearbeiten] Wandervorschlag
Länge: 5 km, reine Gehzeit: 1,5 Std. Ausgangspunkt: Parkplatz "Niedernfeld", westlich von Radevormwald
Vom Wanderparkplatz "Niedernfeld", an der Schnellstraße von Lennep nach Radevormwald (B229), folgen wir auf diesem 5 km langen Rundweg stets dem Zeichen "Al". Zunächst leitet es uns am Ostufer der Wupper-Talsperre entlang, durch das "Klimop" -Naturschutzgebiet. Man kommt dabei unterwegs gleich an drei herrlichen Rast- und Aussichts-punkten (mit Bänken) vorüber, von denen man einen besonders schönen Talsperren-Blick genießt. Danach verlässt der Weg kurzzeitig den Uferbereich und führt um zwei in einem parkartigen Waldgelände liegende Häuser herum. Hinter dem letzten Haus biegen wir rechts ab und folgen der "Wegtafel Heidersteg" zur sogenannten "Wildbahn". Dabei kommen wir durch Hochwald wieder langsam hinab zur Talsperre, die uns nun noch ihre kleine Insel mit der Kräwinklerbrücke zeigt. 10 Min später, kurz vor der Ortschaft Heidersteg, zweigt unser Rundweg "A 1" mitten im Wald nach links ab und zieht nun im dichten Laubwald hinauf nach Honsberg. Durch die kleine Rader Ortschaft wandern wir nordwärts, stets geradeaus, bis wir sie schließlich auf der Honsberger Straße wieder verlassen können, um durch Feld und Flur in Richtung Oberkarthausen weiter zu wandern. Kurz vor Erreichen des kleinen Ortes biegen wir jedoch abermals links ab, so daß wir durch die Oberfelder Wiesen alsbald wieder zum Wanderparkplatz "Niedernfeld" zurückgelangen.
[bearbeiten] Einkehrmöglichkeit
Gasthaus "Heidersteg" am Ostrand der Kräwinklerbrücke (300 m abseits des Rundweges) und Gasthaus in Honsberg.
