St. Clemenskirche

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Die St. Clemenskirche in der Solinger Innenstadt
Die St. Clemenskirche in der Solinger Innenstadt

Die St. Clemenskirche mit ihren beiden Sichtbeton-Turmspitzen von Dominikus Böhm, ist ein markantes Wahrzeichen der Solinger Innenstadt.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Geschichte

Die St. Clemenskirche wurde 1890/1892 im neugotischen Stil nach den Plänen des Kölner Domwerkmeisters Franz Schmitz erbaut. Es ist die dritte Clemenskirche Solingens. Die erste Kirche wurde um 1000 auf dem Platz der jetzigen ev. Stadtkirche gebaut und dem Hl. Clemens geweiht.

Der heilige Clemens war von 92-101 n. Chr. Bischof in Rom.

Die St. Clemenskirche vor 1944
Die St. Clemenskirche vor 1944

Beim Fliegerangriff 1944 wurde die Solinger Innenstadt und mit ihr auch die Clemenskirche stark beschädigt. Nach dem Krieg konnte 1951 ein neues Gewölbe eingezogen werden und 1955 schuf Dominikus Böhm die beiden Türme aus Beton.

Im Sommer 2006 wurde die Kirche innen aufwändig saniert.

Die St. Clemenskirche hat eine Größe von ca. 1000 qm. Die Höhe des Deckengewölbes beträgt 17,50 m, die des Außendachs 29,00 m und die Türme sind 60 m hoch.

Der Altar stammt aus dem Jahr 1960 und war ursprünglich ein Steinblock aus weißem Marmor. Seit 1978 ist er mit Bronzereliefplatten umkleidet. Auf diesen Platten, die von den Künstlern Hillebrand und Heiermann geschaffen wurden, sind folgende Szenen dargestellt: das Paradies – die Vertreibung aus dem Paradies – Kain tötet seinen Bruder Abel – das Opfer des Melchisedek – Abraham soll Isaak opfern - die Kreuzigung Christi.

Das Kreuz hinter dem Altar, gestaltet von Hanns Rheindorf, zeigt Christus ohne Dornenkrone und erinnert damit an das Gero-Kreuz im Kölner Dom.

1984 wurde die Seitenkapelle zu ihrer jetzigen Form umgestaltet. Der Tabernakel steht auf einem Steinsockel, die vier in die Wand eingelassenen Kupferplatten, ebenfalls von den Künstlern Hillebrand und Heiermann, zeigen, was Gott denen bereitet, die ihn lieben: „der Baum des Lebens inmitten des Paradieses – der Brunnen des lebendigen Wassers – das Gastmahl, bei dem die Engel dienen – der Vorgeschmack der himmlischen Glückseligkeit .“

Die neugotische Kanzel von 1899 im vorderen, linken Teil des Hauptschiffs, wird nicht mehr benutzt. Bis zur Aufstellung der Ambonen im Altarraum war sie der Ort der Verkündigung des Wortes Gottes. Von daher ist auch die Gestaltung der Kanzel zu verstehen. Auf der Säule unter dem Kanzelkorb erscheinen 4 Köpfe, die die vier großen Propheten des Alten Testamentes darstellen: Jesaja, Jeremia, Ezechiel und Daniel. Darüber, am unteren Rand der Kanzel, sind der Kopf eines Löwen, eines Stiers, eines Menschen und eines Adlers zu sehen, Symbole für die vier Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes. In den Pilastern stehen –an ihren Symbolen erkennbar - Johannes der Täufer, die Apostel Petrus und Paulus, die Heiligen Bonifatius und Petrus Canisius. Die Flachreliefs zwischen den Pilastern zeigen die vier großen lateinischen Kirchenväter Ambrosius, Hieronymus, Augustinus und Papst Gregor den Großen. Auf der Unterseite des Schalldeckels ist eine Taube zu sehen, das Symbol des Heiligen Geistes. Und über allem steht Christus, der Auferstandene.

Die Orgel, erbaut von der Orgelbaufirma Seifert in Kevelaer, wurde 1958 eingeweiht und ist mit 3380 Pfeifen, 46 Registern und 3 Manualen die größte Kirchenorgel in Solingen.

[bearbeiten] Offene Kirche

Im Winter:
Dienstag und Donnerstag:
10.00 bis 11.30 Uhr
Montag – Freitag:
15.00 bis 17.00 Uhr
Im Sommer:
Dienstag und Donnerstag:
10.00 bis 11.30 Uhr
Montag – Freitag:
15.00 bis 18.00 Uhr

[bearbeiten] Kontakt

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:

St.Clemens: Mo – Fr 09.00 – 12.00 Mo, Di, Do, u. Fr 15.00 – 18.00

Tel.: 221480 Fax: 2214821 e-mail: sankt.clemens@kathsg.de

Seelsorger:

Notfall Handy des Stadtdekanates Solingen: 0160 91 23 61 29

[bearbeiten] Weblink

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