Wanderung von Bergerhöhe über Dörpmühle
Aus BergischesWiki
Eine Wanderung durch bergische Idylle mit Feld, Wald und Wiesen inklusive Bachgeriesel ist zu jeder Jahreszeit eine Empfehlung wert. Spaziergang ist etwas untertrieben; es ist schon eine kleine Wanderung, für die man zwei bis zweieinhalb Stunden einkalkulieren sollte. Auch ist festes Schuhwerk dringend angeraten - wegen einiger sumpfigen Stellen, die die Tour auch für Gehbehinderte und Kinderwagen ungeeignet machen. Steigungen halten sich dagegen in Grenzen.
Die hier beschriebene Rundwanderung von Bergerhöhe über Tefental, Goldenbergshammer, Dörpmühle, Dörpholz, Forsten und Oberlangenbach zurück eignet sich zu vielfältigen Variationen - insbesondere für Benutzer des öffentlichen Nahverkehrs, die nicht zum Ausgangspunkt zurück müssen. Dafür empfiehlt sich die Karte "Zu Fuß durch Remscheid" (Herausgeber Stadt Remscheid).
Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle Bergerhöhe (Linien 240, 336, Anrufsammeltaxi) bzw. der Parkplatz an der Gaststätte Aphroditi an der B 51 zwischen Lennep und Bergisch Born. Gegenüber dem Parkplatz geht es vor der Brücke über die Eisenbahn in eine Stichstraße, die nach den Häusern zum Waldweg wird. An der Wegekreuzung halten wir uns geradeaus und folgen dem Wanderzeichen A 2. Der Weg führt zuerst durch Wald, dann am Feld entlang im Bogen nach Tefental.
Hinter dem kleinen Häuserkomplex biegen wir nach links ins Tal ab (weiter A 2, jetzt auch Raute 8). Der Feldweg führt an einigen Fischteichen entlang und schließlich als Betonplatte über einen kleinen Bachlauf. Dahinter verlassen wir den Hauptweg nach rechts (Raute 8) und wandern am Langenbach entlang, bis der Weg in den Wald führt. Dem Bach kommen wir noch einmal in einer Senke nahe, wo eine Bank zur Pause einlädt und einen Blick auf die Hofschaft Niederlangenbach frei gibt. Wir durchqueren die Senke und gehen weiter unserem Zeichen nach durch den Wald. Schließlich senkt sich der Pfad an einem Maschendrahtzaun entlang ins Tal der Dörpe, die wir bei Goldenbergshammer überqueren. Hier stoßen wir auf den asphaltierten Röntgenweg (R im Kreis), dem wir nach links folgen.
In Dörpmühle überqueren wir die Kreisstraße von Engelsburg nach Hückeswagen, passieren einen Bauernhof und kommen wieder auf freies Feld mit Blick auf das Dörpetal. Bei der ersten Abzweigung verlassen wir den markierten Wanderweg nach rechts und gehen an der Hangberger Mühle vorbei. Der unbeschilderte Weg folgt zunächst der Dörpe und gibt später den Blick auf die Dörpe-Vorsperre frei; dann schwenkt er nach links in ein Seitental und führt bergauf. Oben am Feldrand folgen wir dem Bogen erst nach rechts, dann nach links und stoßen auf die Kreisstraße von Engelsburg zur Kräwinklerbrücke. Wir halten uns links bis zur Gaststätte Eierkaal in Dörpholz, wo wir eine Pause einlegen können (Achtung: Öffnungszeit vorher erfragen 6 20 10).
Hier treten wir den Rückweg über den asphaltierten Land- und Forstwirtschaftsweg (R im Kreis, Raute 8, A 2) an. Im Tal halten wir uns an der Gabelung links, überqueren einen Bachlauf und folgen dahinter nach rechts dem Zeichen A 2. Das führt uns leicht und stetig bergauf in den Ortsteil Forsten. Hier überqueren wir wieder die Straße und wandern auf dem asphaltierten Weg nach Oberlangenbach. Hinter einem verfallenen Haus stoßen wir wieder auf den Weg, den wir gekommen sind und laufen mit A 2 zurück zur Bergerhöhe.
Bei der Gaststätte Eierkaal kann man, wenn man nicht zur Bergerhöhe zurück muss und sich auf den öffentlichen Personennahverkehr stützt, seine Wanderung auf dem Röntgenweg in die andere Richtung fortsetzen. Über Oberfeldbach, Niederfeldbach, an der Wuppertalsperre entlang und schließlich über Kleebach gelangt man nach Hackenberg, wo es wieder einen Busanschluss gibt.
[bearbeiten] Dauer
zwei bis zweieinhalb Stunden
